PC im Eigenbau
In der heutigen Welt kommt wohl kaum jemand mehr ohne einen eigenen PC und einen funktionierenden Internetanschluss aus. Egal ob um über E-Mails zu kommunizieren, eine Rezeptidee für ein leckeres Essen mit Freunden nachzuschauen oder ein günstig gelegenes Fitnessstudio in der Umgebung auszumachen – das Internet ist der Freund und Helfer des modernen Menschen und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Daher sollte jeder Haushalt über eine gute Basisausstattung verfügen. Dass diese nicht immer ganz kostengünstig ist, ist allgemein bekannt – dennoch lässt sich für manche der ein oder andere Euro beim Computerkauf einsparen. Wer zum Beispiel technisch einigermaßen versiert ist, der kann auf den entsprechenden Seiten im Netz kostengünstigere Teile bestellen und sich seinen Wunsch-PC einfach selbst zusammenbauen. Damit ein solches Unternehmen aber nicht in einem Fiasko endet, sollte man über eine gesunde Selbsteinschätzung bezüglich seiner technischen Fähigkeiten verfügen. Im anderen Fall kann aus der vermeintlichen Kostenersparnis schnell ein zusätzlicher Kostenfaktor werden, da nachträglich Experten beauftragt werden müssen, um die Reste eines gut gemeinten Versuchs zu retten. Read more
Vishkin – Neue PC Architektur
Nebenläufige Prozesse, Threads, Multithreading, Multi-Core CPUs … alles Schlagworte, die einem heutzutage immer und immer wieder begegnen. Verstehen werden sie nur die wenigsten, wissen, dass sich die Begriffe um CPUs und Betriebssystem drehen, vielleicht schon einige mehr. Ich habe bei golem einen interessanten Bericht über ein Zukunftsmodell der PC Architektur gelesen und möchte euch deshalb zunächst erklären, wie die oben genannten Begriffe überhaupt einzuordnen sind.
Begrifflichkeiten
Ich werde euch nicht jeden Begriff einzeln erklären, jedoch die Problematik verdeutlichen. Alle unsere PCs basieren auf einer gewissen Architektur, welche unter dem Namen Von-Neumann-Architektur bekannt ist. Diese Architektur ist generell gesagt auf die serielle Verarbeitung von Befehlen ausgelegt und dementsprechend eigentlich schon mehr als veraltet. Nichtsdestotrotz gingen die Bemühungen der letzten Jahrzehnte dahin, diese Architektur voll auszuschlachten und nicht zu ersetzen. Obwohl schon seit geraumer Zeit abzusehen ist, dass die Technologie nicht mehr lange standhalten wird. Read more
Project Natal auch für den PC
Microsoft Mitbegründer Bill Gates verkündete, dass Project Natal auch für den PC umgesetzt werde. In einem Interview mit CNET heißt es, dass der Konzern der Weiterentwicklung der Technologie „aufgeregt“ entgegenschaue und das diese, trotz momentaner „Monopolstellung“ von Nintendo in diesem Segment, sehr vielversprechend bezüglich des Absatzes sei. Wie bereits berichtet erfreute sich das Project Natal auf der E3 einer sehr großen Aufmerksamkeit, wurde dort jedoch zunächst auf der XBox 360 Plattform präsentiert. Als kleines „Schmankerl“ ließ Bill Gates verlauten, dass im Zuge der Umsetzung auf Windows Plattformen nicht nur die Spiele Fraktion angesprochen werde, sondern verstärkt auch ein Augenmerk auf den Einsatz der Technologie im Business Bereich gelegt werde. Verwendet werden könne Natal für die Interaktion mit Businesspartnern in Meetings oder ähnlichem. Unter Umständen könnte diese Technologie somit nicht nur den Bereich des Gamings, sondern ebenfalls die Business Welt „revolutionieren“.
Wenn man sich nun einmal vorstellt, wie man im Anzug vor einem Screen „herumhampelt“, um seinem Business Partner in China ein Produkt zu verkaufen ist dies erstmal etwas befremdend. Aber wie so oft bei neuen Technologien wird sich wohl auch dieses Gefühl mit der Zeit einstellen.
Bill Gates sagte der Presse, dass Project Natal wohl erst in etwas über einem Jahr serienreif sei und des Weiteren vorerst für die Xbox 360 released wird. Eine simultane Veröffentlichung scheint damit ausgeschlossen. Für den PC wird sich der interessierte Nutzer, ob nun Gamer oder Business Mann, dann wohl noch ein paar Monate länger auf die Folter spannen lassen müssen.
Netzteil oder PC?
Das Unternehmen Marvell kündigt jetzt seinen neuen Rechner an, den „SheevaPlug“. Dieses PC-System ist nicht größer als ein handelsübliches Netzteil und wird direkt in die Steckdose geschoben. Der von Marvell entwickelte Mini PC soll in erster Linie als eine Art Heimserver dienen. Mit 1,2 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher sowie einem gleich großen Flashspeicher dürfte auch nicht viel mehr damit zu machen sein. Zur Vernetzung des Mini Servers mit Geräten wie Festplatten oder Druckern greift der kleine Zwerg auf ein Gigabit-Netzwerk, einen USB und einen SIDO-Anschluss zurück. Sonderlich Leistungsstark ist das Gerät natürlich nicht, für die angestrebten Funktionen jedoch mehr als ausreichend. Die Stromaufnahme beträgt mickrige fünf Watt und führt dazu, dass man das Gerät durchgehend in Betrieb haben kann. Das Unternehmen betonte, dass die Entwicklung und Verfügbarkeit von innovativen Services sowie zugehöriger Software für den Heimgebrauch vorangetrieben werden soll. Momentan ist lediglich ein Kit für Entwickler erhältlich und mit 99 Dollar sehr erschwinglich. Der Preis des Gerätes soll sich im Laufe der Zeit auf bis zu 50 Dollar reduzieren lassen und bietet somit einen guten Preis für eine derartige Hardwarekomponente. Ausgestattet ist das kleine Wunderwerk übrigens mit einem Linux Betriebssystem. Na … wer hats denn da mal wieder verpasst auf den Zug aufzuspringen
Dell stellt neues Multitouch-Tablet vor
Dell hatte sich ja schon mit dem Latitude XT einen guten Ruf im Bereich der Multitouch-Tablets erarbeiten können und wartet nun mit dem unmittelbaren Nachfolger, dem Latitude XT2 auf. Im Wesentlichen ähnelt das neue Modell dem Vorgänger, ist jedoch mit einer schnelleren CPU, einem Intel-Chipset und längeren Akkulaufzeiten ein gutes Stück weiterentwickelt worden. Das Multitouch-Tablet ist wie der Vorgänger über den mitgelieferten Digitizer, einem elektronischen Stift, sowie mit den Fingern bedienbar und bietet ein hohes Maß an Komfort. Des Weiteren erlaubt die DuoSense (entwickelt von N-Trig) Technologie dem Nutzer die Möglichkeit mit dem Stift zu agieren, während der Handballen auf dem Display aufliegt. Die DuoSense Technologie ist nämlich in der Lage beide Eingabeformen voneinander zu unterscheiden und macht so die bequeme und problemfreie Benutzung des XT2 möglich. Die Größe des Displays beträgt 12,1 Zoll und bietet eine mehr als genügende Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Der Kunde ist sogar in der Lage zwischen den gängigeren LED-LCDs oder einer Kaltkathodenröhre (CCFL) zu wählen. Wie auch beim Vorgänger lässt sich das Display des Multitouch-Tablets beliebig drehen und klappen und ist aufgrund dessen absolut flexibel einsetzbar. Für ausreichend Leistung sorgt im Normalumfang der Core 2 Duo ULV SU9300 mit 1,2 GHz, auch hier gibt es jedoch die Möglichkeit direkt die 1,4 GHz Version zu wählen. Standardmäßig ist das Tablet mit 1 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet und bietet mit einem zusätzlichen Slot die Möglichkeit diesen um 4 GByte zu erhöhen. Die integrierte SATA Festplatte mit 80/120 Gbyte entspricht ebenfalls den Anforderungen an ein solches Multitouch-Tablet. Der Knaller bei dem Gerät ist definitiv die Laufzeit, die sich mit dem 6-Zellen-Akku, welcher optional zu dem 4-Zellen-Akku erhältlich ist, auf bis zu 11 Stunden (!) erhöhen lässt. Gut finde ich, dass Dell dem Käufer die Option offenhält das Multitouch-Tablet mit Windows XP oder Windows Vista zu erwerben, anstatt wie so häufig einfach das neueste Produkt an den Mann bringen zu wollen. Wie schon zu erwarten war ist das XT2 nicht gerade billig, sprengt aber mit 1750 Euro Einstiegspreis auch keinesfalls den Rahmen. Alles in allem wird sich das Produkt vermutlich gut verkaufen, denn der Gesamteindruck ist absolut rund und Dell ist ja auch kein Neuling auf dem Gebiet.



