XBox360 Slim enthüllt

Juni 16, 2010 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Allgemeines 

Nachdem Sony seiner Playstation schon vor einer Weile einen angebrachten Facelift verpasst hat, verlautet es nun von der E3, dass Microsoft seine Xbox360 ebenfalls in einer wesentlich schlankeren und eleganteren Form auf den Markt bringt. Die Xbox360 Slim (so wird sie momentan im Internet genannt) ist ungefähr 30% kleiner als die klobige Originalversion und bringt neben den Veränderungen am Design ebenfalls einige nett aufbereitete Features mit.

Design und Verarbeitung

Xbox360 Controller © WikipediaDie Xbox360 Slim ist mit einem hochwertigen Kunststoff verarbeitet und macht somit nicht nur aufgrund seiner Verkleinerung wesentlich mehr her als die Originalversion. Nicht nur bei Monitoren hält der Klavierlack Einzug, auch bei den Konsolen kommt dieser Designfaktor richtig gut. Die PS3 Slim wurde im Gegensatz zur Originalversion mit einem matten Kunststoff verarbeitet. Für mich etwas unverständlich, denn der Klavierlack lässt das Gerät wesentlich attraktiver erscheinen.

Technische Features

Doch nun zu den wirklich relevanten Veränderungen. Zwar macht ein gelungenes Design immer etwas her aber der Fakt, dass die Konsole im Normalfall in einem Schrank untergebracht ist, macht diesen Aspekt doch eher zweitrangig. Microsoft hat bei der Xbox360 Slim einen Kühler entfernt, was zu einem angeblich wesentlich geringeren Betriebsgeräusch führt. Die alte Xbox360 war aber auch wirklich extrem laut. Des Weiteren ist die Xbox360 Slim mit einer größeren Festplatte (250GB) sowie einem integrierten WLAN Modul ausgestattet. Das wurde aber auch Zeit. Ansontens scheint alles beim alten geblieben zu sein.

Kaufen oder nicht kaufen?

Die Xbox360 zählt trotz ihres Alters von mittlerweile 5 Jahren zu einer der leistungsfähigsten Spielekonsolen auf dem Markt. Insofern darf hier unbedarft zugeschlagen werden. Das beste dabei ist, dass Microsoft für die neue Xbox360 Slim keinen Preisaufschlag an die Kunden weitergibt. Denjenigen, die sich jetzt denken der Kauf einer XBox360 Slim wäre eine Fehlinvestition, kann ich getrost den Zahn ziehen. Alleine die exklusiven Xbox360 Titel sind definitiv einen Kauf wert. Zu nennen wären hier z.B. die Titel Gears of War 1 und 2, die Halo Reihe, inklusive Halo Wars, GTA4 The Lost & Damned DLC, Forza Motorsport … hups das sind ja ganz schön viele Knaller. Man könnte noch stundenlang weiter aufzählen. Das gute ist, dass es die meisten Spielehits bereits zu vergünstigten Preisen gibt. Für 250€ steht das Schmuckstück ab nächsten Monat in der Ladentheke. Ach ja, fürs Online Gaming muss mittlerweile auch nicht mehr sonderlich tief in die Tasche gegriffen werden. XBox Live kostet für 12 Monate ca. 50€. Legaler Spielspaß für unter 5€ im Monat, da kann sich wirklich niemand beschweren.

Office 2010 Preise

Mai 26, 2010 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Software 

Wer sich ein Microsoft Office 2010 Paket zulegen möchte, kommt nicht um die Frage herum, welche Version für einen persönlich die richtige ist. Die Preise variieren hierbei je nach Leistungsumfang des Office 2010 Pakets stark.

Erstmals bietet Microsoft auch einen Rabatt für diejenigen an, die sich die Software herunterladen, anstatt sie wie gewohnt aus dem Fachhandel des Vertrauens zu beziehen. Der Sinn hierbei liegt natürlich klar auf der Hand: Verpackungsmaterial, Werbung und Marketing kostet viel Geld, was sich im Endpreis des Office 2010 Pakets widerspiegelt.

Die Preisunterschiede für ein Microsoft Office 2010 Paket
MS Office 2010

Nehmen wir beispielsweise die Standardversion für den Hausgebrauch, die sogenannte „Office Home and Business Edition“. Für den herkömmlichen Erwerb der Software schlägt Microsoft mit knapp 380 € recht happig zu. Im Gegensatz dazu kostet der Download lediglich ca. 250€. Da fällt die Entscheidung natürlich leicht, sofern man auf unnötige Verpackung und Beschreibungen verzichten kann. Bei Microsoft Office 2010 Professional fällt der Preisunterschied noch etwas krasser aus, anstatt 700€ zahlt man für die Download Lizenz 500€.  Das finde ich recht unverschämt. Die Frage, aus welchem Material die Verpackung hergestellt ist, spare ich mir hier mal ;)

Für Studenten gibt es Microsoft Office 2010 bereits zu einem recht günstigen Preis von 140€ im Laden. Beim Download kann jedoch auch der Student noch gute 30€ sparen, die sich auf der nächsten Kneipentour sicherlich gut machen J Manche Hochschulen bieten Angebote der MSDN, der Microsoft Academic Alliance, an. Hier können Studenten für einen kleinen jährlichen Obulus Microsoft Produkte aller Art frei herunterladen. Das Problem hierbei: MS Office 2010 ist nicht mit an Bord. Dementsprechend ist das Angebot, für einen Preis von  knapp 110€, ein voll funktionsfähiges MS Office 2010 auf dem Tisch zu haben, durchaus in Erwägung zu ziehen. Für alle, die etwas knapp im Budget sind, bleibt natürlich die kostenfreie Alternative Open Office.

Lizenzen

Das ewige Leid mit Microsoft und den Lizenzen. Ganz klar ist mir die MS Office Lizenzierung nach wie vor nicht. Darf ich, nach Erwerb des MS Office 2010 Pakets, dieses auf verschiedenen Rechnern installieren oder handelt es sich ausschließlich um eine Einzelversion, die auch nur auf einem einzigen Rechner betrieben werden darf? Und wenn dem so ist, gibt es eine Möglichkeit zusätzliche Lizenzen für einen besseren Preis zu erwerben? Hier hat sich Microsoft einmal mehr sehr bedeckt gehalten. Im Zweifelsfall gilt aber: MS Office Lizenz nur für einen Rechner benutzen. Office 2007 durfte man übrigens auf bis zu drei Rechnern installieren. Probleme gab es hier jedoch beim Wechsel der Hardware. Jede Neuinstallation auf geänderter Hardware galt als eigenständige Installation. Berichten zufolge kann man die MS Office Lizenzierung jedoch auch problemlos öfters verwenden … na da soll mal einer schlau draus werden.
Für Unternehmen habe ich etwas zum Thema Microsoft Office Lizenzierung gefunden. Hier gibt es wohl für klein- und mittelständische Unternehmen eine komfortable Möglichkeit zusätzliche Lizenzen zu erwerben.

Project Natal auch für den PC

Juli 16, 2009 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Allgemeines 

Microsoft Mitbegründer Bill Gates verkündete, dass Project Natal auch für den PC umgesetzt werde. In einem Interview mit CNET heißt es, dass der Konzern der Weiterentwicklung der Technologie „aufgeregt“ entgegenschaue und das diese, trotz momentaner „Monopolstellung“ von Nintendo in diesem Segment, sehr vielversprechend bezüglich des Absatzes sei. Wie bereits berichtet erfreute sich das Project Natal auf der E3 einer sehr großen Aufmerksamkeit, wurde dort jedoch zunächst auf der XBox 360 Plattform präsentiert. natal Als kleines „Schmankerl“ ließ Bill Gates verlauten, dass im Zuge der Umsetzung auf Windows Plattformen nicht nur die Spiele Fraktion angesprochen werde, sondern verstärkt auch ein Augenmerk auf den Einsatz der Technologie im Business Bereich gelegt werde. Verwendet werden könne Natal für die Interaktion mit Businesspartnern in Meetings oder ähnlichem. Unter Umständen könnte diese Technologie somit nicht nur den Bereich des Gamings, sondern ebenfalls die Business Welt „revolutionieren“.
Wenn man sich nun einmal vorstellt, wie man im Anzug vor einem Screen „herumhampelt“, um seinem Business Partner in China ein Produkt zu verkaufen ist dies erstmal etwas befremdend. Aber wie so oft bei neuen Technologien wird sich wohl auch dieses Gefühl mit der Zeit einstellen.
Bill Gates sagte der Presse, dass Project Natal wohl erst in etwas über einem Jahr serienreif sei und des Weiteren vorerst für die Xbox 360 released wird. Eine simultane Veröffentlichung scheint damit ausgeschlossen. Für den PC wird sich der interessierte Nutzer, ob nun Gamer oder Business Mann, dann wohl noch ein paar Monate länger auf die Folter spannen lassen müssen.

Microsoft Office Paket ab 2010 umsonst

Juli 15, 2009 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Allgemeines 

CNN verlautete vor wenigen Tagen, dass Microsoft plant ein angepasstes MS Office Paket, welches Web basiert sein wird, ab 2010 gratis zur Verfügung zu stellen. Der Umfang des Pakets wird sich wohl auf die meistgenutzten Standardmodule “Word”, “Excel” und “Powerpoint” beschränken, was den meisten Nutzern jedoch mehr als genügen dürfte. Für diejenigen, die sich fragen wieso Microsoft solche Schritte einschlägt, kann ich für Klarheit Sorgen. Im Grunde ist dies nur ein weiterer Schritt im immer weiter aufflammenden Krieg zwischen Google und Microsoft. Google kündigte vor kurzem an, ein kostenloses Betriebssystem (Google OS) auf den Markt zu bringen, welches Microsoft aufgrund des Bekanntheitsgrades von Google durchaus Probleme bereiten könnte.

Microsoft hingegen nahm Google mit dem Launch seiner neuen Suchmaschine “Bing” im letzen Monat einen kleinen Teil des Markanteils im Suchmaschinensegment. Die Frage, wie Microsoft mit der kostenlosen Office Lösung Google ärgern kann, ist ebenfalls schnell beantwortet. Im direkten Zusammenhang stehen die beiden Unternehmen in diesem Segment zwar nicht (Google Staroffice erfreut sich nicht allzu hoher Beliebtheit), Microsoft wird jedoch durch gezielte Verlinkungen auf den Office Downloadseiten für seine MS Office Pakete zu seiner Suchmaschine Bing versuchen, die Popularität der neuen Suchmaschine zu steigern. Des Weiteren soll die kostenfreie Web-Version des Microsoft Office Pakets über einige neue Features verfügen, die Google bereits im Angebot hat. Insgesamt scheint da ein verbitterter Kampf zwischen den beiden Software Riesen ausgebrochen zu sein!

Was weniger öffentlich diskutiert wird ist der Fakt, dass Open Source Lösungen wie “OpenOffice” dem Softwaregiganten Microsoft auch ein schwer verdaulicher Stein im Magen zu sein scheinen. Denn der Umfang und die Funktionalität des “OpenOffice” Pakets ist mittlerweile durchaus mit dem Microsoft Office Paket zu vergleichen. Ein ganz gutes Gegenbeispiel für die hochgelobte Technik der “OpenSource” Programmierung. Denn während Open Source Projekte völlig unentgeltlich von “Fanatikern” in den heimischen vier Wänden weiterentwickelt werden, brechen bei anderen Unternehmen Arbeitsplätze weg bzw. führen gar zu deren Auflösung. Wie so oft im Leben hat halt alles seine Vor- und Nachteile!!

Wer das Officepaket richtig ausnutzen will, der kann über eine Office-Schulung nachdenken. In solchen Kursen erlernt man viele nützliche Tipps, die man beim normalen Gebrauch nur zufällig oder gar nicht erfährt, die aber extrem nützlich sein können. Wer zum Beispiel ein Excel Training durchläuft, der lernt mit Excel sehr viel mehr als nur einfache Tabellen zu erstellen, sondern verschiedenste Formeln, Pivot-Tabellen und Grafiken zu erstellen. Wer Excel häufig nutzt, für den kann so ein Training sehr wertvoll werden.

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Windows 7 kommt in Europa ohne IE

Juni 12, 2009 by Daniel · 2 Comments
Filed under: Allgemeines 

Microsoft hat angekündigt sein Betriebsystem Windows 7 aufgrund von geltendem Recht innerhalb der EU ohne integrierten Internet Explorer auszuliefern. Microsoft befindet sich momentan noch in einem laufenden Verfahren, da dem Konzern Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen wird. Durch die automatische Installation des vom Microsoft entwickelten Browsers seien viele PC User dazu verleitet worden auf das Programm zurückzugreifen anstatt sich überhaupt über Konkurrenzprodukte wie Mozilla Firefox, Opera, Safari oder neuerdings auch Google Chrome Gedanken zu machen. w7logo Ähnlich verheerend für Microsoft verlief damals ein Verfahren bezüglich des Windows Media Players, welches den Konzern satte 500 Millionen Euro kostete. Der Sachverhalt war damals der Gleiche, denn Microsoft missbrauchte seinen enormen Marktanteil im Betriebssystemsegment, um ein eigentlich separates Programm, den Media Player, auf dem Markt zu etablieren. Laut Yahoo hat sich die EU-Kommission trotz des Entgegenkommens Microsofts skeptisch geäußert. Die EU strebt eine Implementierung mehrerer verschiedener Tools in die Installation des Betriebssystems an, so dass jeder Nutzer selbst entscheiden kann welchen Browser er nutzen möchte. Ich bin gespannt wie das neue Betriebssystem, welches in meinen Augen übrigens überaus vielversprechend erscheint, dann im Herbst letztendlich in den Ladentheken stehen wird!

Project Natal – Microsoft verzichtet auf Controller

Juni 9, 2009 by Daniel · 3 Comments
Filed under: Hardware 

Das Project Natal zählt wohl zu einem der revolutionärsten und am aufmerksamsten beobachteten Projekte der diesjährigen E3 und stellt ein System dar, welches das Spielen mit einer Konsole ohne Controller möglich macht. An sich ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Spielekonsolen der Neuzeit immer mehr in diese Richtung entwickelt werden, nichtsdestotrotz scheint sich Microsoft mit Natal ein wenig von der Konkurrenz abheben zu können. Sony war einer der ersten Hersteller von Spielekonsolen, der sich mit dem Thema auseinandersetzte und mit der Eye-Toy Kamera für die Playstation2 erstmals ein einigermaßen vernünftiges Motion Controlling auf den Markt brachte. Ich erinnere mich noch an die ersten Games für dieses System, wie z.B. Tischtennis, welches schon wirklich gut funktionierte und auch dementsprechend Spaß gemacht hat. Der erste wirkliche Durchbruch gelang wohl Nintendo mit der Wii, welche auch speziell darauf abgesehen war Menschen vor die Konsole zu locken, die potentiell nichts mit Gaming zu tun haben … und dies mit durchschlagendem Erfolg! Die Konsole ist erfolgreicher als jede andere Konsole auf dem Markt und das obwohl sie technisch (abgesehen vom Controlling) alles andere als revolutionär ist. Die Wii hat es geschafft ganze Familien anzusprechen und sich als trendige Lifestyle Konsole auf dem Markt zu etablieren. Genau in diesem Bereich will Microsoft nun Anteile für sich gewinnen und die vorgestellte Natal Technologie sieht wirklich mehr als vielversprechend aus. Natal kommt im Gegensatz zur Wii gänzlich ohne Controller aus und lässt sich somit bequem vom Sofa aus benutzen … und das mit beiden Händen zur freien Verfügung. Microsoft verspricht, dass es nicht nötig sein wird jemals in seinem Leben auch nur in den Genuss eines Computerspiels gekommen sein zu müssen, um an dem System Gefallen zu finden.

Der Werbespruch „The only experience needed is life experience“ ist sehr verlockend und dürfte genau das Klientel ansprechen, welches als potentieller Kundenstamm in Frage kommt. Einzigartig ist auch, dass anscheinend erstmals auch mit der Gesichtsmimik gearbeitet wird, so dass sich Launen und Stimmungen in Spiele übertragen bzw. nutzen lassen. Dies ist in meinen Augen die wohl erstaunlichste und spannendste Neuerung, welche Microsoft vorstellte. Wenn ich daran denke, wie die Bedeutung von Onlinegames innerhalb der letzten Jahre zugenommen hat dürfte dieses Feature bahnbrechend werden. Allein der Gedanke, dass ich die Stimmungen meiner Mit- bzw. Gegenspieler (gerade die ;) ) auf meinem Display erkennen kann sorgt für eine große Vorfreude auf Natal. Man stelle sich nur mal vor wie man seinen Gegner förmlich zerreist und man ihm ansehen kann das er kurz davor ist seinen Controller gegen die Wand zu werfen ;) Wer den Spaß von der E3 etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte sollte sich das verlinkte Video in keinem Fall entgehen lassen (und sich vor allem den chilligen Typen in seinem orangefarbenen Hoodie zu Gemüte führen). Ich bin gespannt und mag keine Prognose für die Entwicklung der Spielekonsolen der nächsten zehn Jahre abgeben :D

X3 – High Performance für Low Budget

Mai 20, 2009 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Hardware 

Microsoft präsentiert mit der SideWinder X3 Gaming Mouse eine adäquate Einsteiger Gaming Mouse im mittleren Preissegment.
Eine der wichtigsten Aspekte an einer Gaming Mouse ist die Ergonomie. Dies ist leicht nachzuvollziehen, denn Gamer verbringen unter Umständen mehrere Stunden vorm PC und sind dementsprechend darauf angewiesen, dass die Mouse gut in der Hand liegt und keine Schmerzen in den Gelenken verursacht. Die X3 macht hier einen ganz guten Eindruck. Etwas kleiner als das Vorgängermodell und formtechnisch leicht überarbeitet liegt die Mouse nahezu perfekt in der Hand, unabhängig davon, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Das Gewicht der Mouse ist gut ausbalanciert und vermittelt ein perfektes Gefühl beim Anheben und Bewegen.
Damit sind wir auch schon beim zweiten Punkt angelangt: Der Präzision. Hier ist die X3 mit einem 2000 dpi Laser ausgestattet und bietet damit eine solide Grundlage für eine präzise Abtastung. Im Vergleich zur X8, welche mit 4000 dpi oder der Razer Mamba, welche sogar mit 5600 dpi getaktet ist, hört sich das erst einmal etwas mager an. Ich persönlich muss zugeben, dass ich kaum (eigentlich gar keinen) einen Unterschied zwischen der Mamba und der X3 feststellen konnte und bin der Meinung, dass 2000 dpi selbst für ambitionierte Spieler mehr als ausreichend sind. Die X3 lässt sich per Button auf bis zu 200 dpi herunterschrauben falls einem die Geschwindigkeit für den normalen Office Gebrauch zu hoch sein sollte. Angeblich soll die X3 auf diversen Oberflächen fiese Aussetzer generieren, ein anständiges Mousepad ist meiner Meinung nach jedoch für jeden Gamer Pflicht. In diesem Fall arbeitet die Mouse fehlerfrei. x3
Die Anordnung der Buttons ist ein weiterer Faktor, an dem man die Qualität einer Mouse bestimmen kann. Hier ist die X3 absolut bestechend und bietet ein simples aber funktionales Design. Die 2 Haupttasten sind standardmäßig angeordnet und haben ein gutes Druckprofil. Die seitlichen Tasten sind besonders hervorzuheben, denn sie sind einerseits gut erreichbar und andererseits gibt es trotzdem keine ungewollten Klicks. Viele Mäuse haben gerade bei den seitlichen Tasten genau dieses Problem. Das Mouse-Wheel ist mit einem qualitativ hochwertigen Gummiüberzug versehen und verhindert damit ein lästiges Abrutschen und die Reaktion des Wheels ist ebenfalls sehr gut.
Bei der mitgelieferten Software hat Microsoft eigentlich schon immer gute Arbeit geleistet. Auch die X3 ist mit der üblichen IntelliPoint Software ausgestattet, die es dem Nutzer ermöglicht seine Mouse individuell an seine Bedürfnisse anzupassen. Es ist beispielsweise möglich Buttons zu belegen, die Zeigergeschwindigkeit einzustellen oder auch die dpi Einstellungen zu verändern. Auch einen Makroeditor gibt es, welcher mehrere Aktionen mit einem Klick möglich macht.
Insgesamt macht die X3 einen mehr als guten Eindruck, vor allem wenn man beachtet, dass sie schon ab ca. 30-35 Euro erhältlich ist. Sie bietet alle nötigen Features für ein entspanntes und reaktionsstarkes Gaming und ist gleichermaßen für Rechts- wie für Linkshänder geeignet. Letztendlich lässt sich sagen, dass der „normale“ Gamer definitiv keinen Fehlkauf tätigt und sich die Kosten für eine Profi Mouse, wie z.B. der Razer Mamba (ca. 120 Euro!!), getrost sparen kann!

Zune HD … der I-Pod Killer Teil 2!

April 16, 2009 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Allgemeines 

Microsoft ist bereits seit längerer Zeit dabei, ein konkurrenzfähiges Produkt zum I-Pod auf den Markt zu bringen. Nicht selten schallte einem bei genauem Hinhören das Schlagwort „Zune HD“ ins Ohr. Doch genauere Details zum Gerät geschweige denn zu einem Releasetermin ließen sich nie ergattern. Laut Heise habe nun ein Mitglied des Entwicklungsteams des Zune ausgeplaudert, dass das Unternehmen für dieses Jahr eine internationale Vermarktung des Mediaplayers anstrebe.zune
Technische Details sind von Microsoft noch nicht offiziell bestätigt aber Recherchen ergeben ungefähr folgendes Bild:
Der Player wird anscheinend mit einem 3,6 Zoll OLED und einer I-Pod ähnlichen Touch-Bedieneroberfläche erscheinen. Ausgestattet mit einem Tegra Chip von Nvidia stehe dem Gerät genug Leistung für Mobile Games sowie für das Darstellen von hochauflösenden Videos zur Verfügung. HDMI und WLAN seien standardmäßig integriert. Laut der Seite Neowin.net wird es eine 4, 8, 16 und 32 GByte Flash-Version des Mediaplayers geben, eine 120 GByte Version sei ein Gerücht. Inwiefern die technischen Angaben der Realität entsprechen vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch klingen die Informationen soweit solide.
Um noch einmal zurück auf den Titel zurückzukommen … ob sich der Zune HD mit dem I-Pod messen kann wage ich stark zu bezweifeln, denn bereits das als I-Pod Killer angesagte Vorgängermodell erwies sich auf dem Markt eher schwach. Auf diesem von Apple beherrschten Markt Fuß zu fassen ist definitiv nicht so leicht ….

Windows 7 Beta jetzt Open

Januar 12, 2009 by Daniel · Leave a Comment
Filed under: Software 

Nachdem Microsoft für den Test seines neuen Betriebssystems Windows 7 eine Beschränkung der Keyvergabe von 2,5 Millionen angepeilt hatte, wurden die entsprechenden Downloadserver nach Release so überlastet, dass Microsoft die Entscheidung getroffen hat jedem User zu ermöglichen das Betriebssystem zu testen. Das auf den Microsoft-Servern erhältliche ISO File ist 2,5 GB groß und lässt sich mit jeder herkömmlichen Brennsoftware auf einer DVD verewigen. Auch das Updaten von Vista auf Windows 7 ist möglich, jedoch muss das Vista SP1 installiert sein. Die Beta endet offiziell am 01.09.2009 und es gibt noch keine genauen Informationen ob es ein dementsprechendes Downgrade zurück auf Vista geben, oder ob die Beta einfach verlängert wird. Fakt ist, das man sich das neue Microsoft Betriebssystem nicht als primäres System installieren sollte, sondern lediglich zu Testzwecken. Denn wie man sich vielleicht vorstellen kann wird die neue Software noch einige Macken und vor allem Sicherheitslücken mit sich bringen. Auch für jeglichen Datenverlust wird keinerlei Haftung übernommen … denn es handelt sich nun einmal um eine Beta-Version. Ich habe einen Download Link platziert, fühlt euch also frei Windows 7 herunterzuladen und zu testen.