Alienware M15X Gaming Notebook

September 25, 2009 by · Leave a Comment
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Alienware hat sein neues 15 Zoll Gaming Notebook M15x auf den Weg gebracht. Das Gerät besticht durch seine technischen Details sowie durch ein wieder einmal sehr gelungenes Design und ist in meinen Augen somit in jedem Fall erneut die Referenz unter den 15 Zoll Gaming Notebooks. Schon bei den 17 Zoll Gaming Notebooks war dies der Fall. Wie man es bei Alienware gewohnt ist, kann man das Notebook in vielen verschiedenen, an die eigenen Bedürfnisse angepassten, Versionen bestellen.

Die wichtigsten technischen Facts: Als Prozessor kommt ein i7 zum Einsatz, die kleinste Variante bietet hierbei der 720QM, welcher bis zu 2,8 Ghz leistet und mit einem 6 MB Cache versehen ist. Für die anspruchsvollen Gamer ist jedoch auch der 920XM mit bis zu 3,2 Ghz und einem 8 MB Cache mit im Boot. Beim Arbeitsspeicher hat man die Wahl zwischen 2,4 und 8 GB RAM, welcher eine Taktung von 1.066 MHz bis 1.333 MHz bietet. Das Herzstück, wenn man einmal vom Prozessor absieht bildet einmal mehr die Grafikkarte des Gaming Notebooks. Hier werden zwei Modelle zur Wahl gestellt, einmal die NVIDIA GeForce GT 240M1 mit 512 MB oder für Fanatiker die NVIDIA GeForce GTX 260M mit der doppelten Speicherausstattung. Bei der Festplatte kann man sich im Bereich 250-500GB aussuchen, was das Herz begehrt. Auch bei der Drehzahl hat Alienware die freie Wahl gelassen und bietet 5400 sowie 7200 U/min an. Es ist ebenfalls möglich sich eine Solid State Festplatte verbauen zu lassen. Das 15,6 Zoll Display wird in zwei Variationen angeboten, zum einen ein HD-WLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.600 x 909 Pixeln und zum anderen einen FHD-WLED-Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Pixeln für die Premium Variante. Zeitgemäß, wie man es von Alienware gewohnt ist, ist ein Blu-Ray Laufwerk mit von der Partie, wer jedoch Wert darauf legt DVDs zu brennen kann sich ebenfalls eines Dual-Layer DVD Brenners bedienen. Soweit die wichtigsten technischen Facts, selbstverständlich bietet Alienware auch bei den anderen Komponenten Alternativen an, um den Bedürfnissen des Kunden gerecht zu werden. Fazit: Was kann man da schon für ein Fazit ziehen, Alienware bringt erneut ein Gaming Laptop an den Mann, dass erstens durch seine brachiale Power, sowie durch die individuelle Anpassbarkeit besticht. Wer das nötige Kleingeld von mindestens 1399€ parat hat, macht hier sicherlich keinen Fehler. Das Gesamtpaket stimmt, lediglich das Gewicht von etwas über 4 Kg könnte störend sein. Aber wenn wir mal ehrlich sind … wer sich ein Gaming Laptop zulegen möchte, wird das sicherlich in Kauf nehmen!

Intel® Core™ i7 Prozessor Extreme Edition

Januar 5, 2009 by · Kommentare deaktiviert
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Ich habe den neuesten Prozessor von Intel einmal genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden zu was er zu Leisten imstande ist und ob sich eine Anschaffung dieses doch recht Geld verschlingenden Kraftpaketes lohnen könnte.
Zuerst einmal zu der neuen Prozessortechnologie an sich: Da der Dual-Core Prozessor schon vor einiger Zeit den Markt mehr oder weniger revolutioniert hat war klar, dass der Trend dahin gehen wird weiterhin auf mehrere Kerne zu setzen. Die handelsüblichen Prozessoren von damals besaßen lediglich einen Kern. Dieser konnte auch lediglich einen Thread gleichzeitig bearbeiten. Hier stellt sich nun die Frage: „Was ist ein Thread“? Ein Thread ist eine Anforderung des Betriebssystems an die CPU. Das Betriebssystem erstellt diese Threads je nach Anfrage der gerade laufenden Programme und ordnet sie sinnvoll je nach Priorität an, um sie anschließend von der CPU verarbeiten zu lassen. Es ist also dementsprechend leicht nachzuvollziehen, dass bei der parallelen Verwendung von Programmen ein hoher Aufwand entsteht und des Weiteren die wirklich zeitgleiche Abarbeitung von unterschiedlichen Programmteilen nicht möglich ist. Manche werden sich nun wundern und sagen, dass sie schon seit ewigen Zeiten massenhaft Programme im Hintergrund laufen lassen und nie irgendwelche Verzögerungen vernommen haben. Dies liegt im Großen und Ganzen daran, dass die oben beschriebenen Prozesse in Bruchteilen von Sekunden ablaufen und man selbst gar nicht überblicken kann inwiefern welches Programm gerade arbeitet oder sich im Leerlauf befindet.
Das Problem der gleichzeitigen Abarbeitung von Threads ist also einer der größten Vorteile des Quad-Core Prozessors. Intel hat dem i7 Extreme Edition sogar 2 Threads pro Kern spendiert, so dass eine Bearbeitung von 8 gleichzeitig laufenden Threads tatsächlich möglich gemacht wurde. Die Technologie des Hyperthreadings ist um ehrlich zu sein gar nicht so neu, denn sie kam bereits bei den Pentium 4 HT Modellen zum Einsatz. Technisch weiterentwickelt wurde auch der FSB und zwar von 800 auf 1066 MHz und somit auf den DDR3 Standard gebracht. DDR2-Speicher mit 800 MHz Taktung ist allerdings weiterhin kompatibel und nutzbar. Der Cache der CPU wurde auf 8 MB erhöht. Die Taktrate des i7-965 (meines Wissens nach der momentan einzige Intel Quad in der Extreme Edition) ist mit 3,2 GHz pro Kern ein ziemlicher Ballermann. Es ist tatsächlich so, dass die CPU bei optimaler Ausnutzung in der Lage sein müsste ein Leistungsvermögen von 12,8 GHz an den Tag zu legen!!
Und damit kommen wir zu den kleinen Problemen, die die Quad-Core CPUs momentan noch haben. Erstens sind die Preise der CPUs so hoch, das es sich in meinen Augen nicht wirklich lohnt sich einen solchen zuzulegen. Zweitens gibt es momentan noch viel zu wenig Software, die alle 4 Cores nutzt. Man zahlt für den i7-965 mindestens 900 Euro und muss sich dann damit abfinden, dass die meisten Anwendungen lediglich 2 Kerne nutzen. D.H. im Klartext, spielt man eines der älteren Spiele (Bsp: Crysis, Sacred2, CoD-Reihe, …), welche trotz ihres „Alters“ immer noch eine hohe Hardwareanforderung haben wird man lediglich in den Genuss von 6,4 GHz Leistung kommen. Dies wird zwar in den meisten Fällen mehr als ausreichen, jedoch hat man im Vergleich zu einem leistungsidentischen Dual-Core Prozessor ca. das 4-fache bezahlt. Sofern ich richtig informiert bin gibt es momentan 2 Games, die die Quadcore Technologie unterstützen: Farcry2 und GTA4. Wie es bei Bild und Videobearbeitungsprogrammen aussieht ist mir noch unbekannt.
Im Endeffekt würde ich also sagen, dass man momentan besser noch die Finger lässt von den Quad-Cores und eher auf einen richtig schnellen Dual-Core mit einer anständigen Graka und Speicher setzt. Macht euch selbst ein Bild und stöbert n bischen auf der Intel Page, dann findet ihr bestimmt was passendes!