Mobiles Internet
Jeder, der wie ich, zu seinem Arbeitsplatz pendeln muss, weiß wie wichtig es ist, sich auf der meist etwas nervenaufreibenden Fahrt im Zug, die Zeit zu vertreiben. Was liegt da näher als mobiles Internet zu nutzen, um sich schon auf der Zugfahrt ausreichend über die neuesten Geschehnisse oder aktuellsten Trends online zu informieren.
Nun ja, es liegt ja eigentlich auf der Hand. Zunächst einmal benötigt man ein Smartphone oder einen tragbaren PC, im besten Fall ein handliches und gut zu verstauendes Netbook. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Kopfhörer beim Genuss von multimedialen Anwendungen im Zug durchaus seine Berechtigung findet
Nichts ist nerviger, als laute Musik oder TV Geräusche aus dem Notebook des „Mitleidenden“ (so ist das bei der Bahn). Naja OK, der Säugling rechts neben mir ist auch nicht schlecht unterwegs
Spaß beiseite, die Grundlage ist ein Gerät, mit dem man sich mobil ins Internet einloggen kann.
Momentan gibt es keine bessere Möglichkeit, mobil ins Internet zu gehen, als über UMTS. UMTS bedeutet wortwörtlich übrigens Universal Mobile Telecommunications System. Es ist heutzutage die wohl meistgenutzte und stabilste Möglichkeit, mobil im Internet zu surfen und liefert in Verbindung mit HSDPA eine Geschwindigkeit von bis zu 7 Mbit. Das ist wirklich erstaunlich wie ich finde. Ohne HSDPA kommt UMTS auf Geschwindigkeiten von ca. 400 kbit/s, was für das normale Surfen absolut ausreichend ist. Mobiles Internet im Zug bekommt man heutzutage ebenfalls über WLAN. Der Zug an sich wird per Satellit versorgt. Leider gibt es diesen Service nur in ICE´s … und mal ehrlich, niemand pendelt im ICE
Man benötigt also eine UMTS-Karte oder einen UMTS Stick, um mobiles Internet nutzen zu können. Mittlerweile gibt es recht ordentliche Prepaid Angebote, die ein kostenintensives Surfen unterbinden. Eine UMTS Karte oder ein UMTS Stick lässt sich mit der Prepaid Karte bestücken und schon kann man sich bequem ins Internet einloggen. Ach ja, sollte UMTS an einem bestimmten Punkt nicht verfügbar sein, wechselt die UMTS Karte automatisch auf GSM. Das ist zwar wesentlich langsamer, jedoch wird so ein unterbrechungsfreies mobiles Internet gewährleistet. UMTS-Karten und –flatrates gibt es hierbei in unterschiedlichsten Kombinationen, so dass man sich vor dem Kauf gut informieren sollte. Ich habe schon des Öfteren gehört, dass Probleme mit der einen oder anderen UMTS-Karte aufgetreten sind.
Der Zahn der Zeit
Nicht erst seit gestern werden Websites für die mobile Nutzung des Internets optimiert. Große Zeitungen á la bild.de, oder Musiksender wie MTV liefern speziell auf mobiles Internet optimierte Inhalte aus. Dementsprechend wird der Surfgenuss noch einmal erhöht, denn lange Ladezeiten fallen auch bei schwächeren Verbindungen weg. Nicht immer erreicht man während der Zugfahrt nämlich die maximale Bandbreite.




