Mit Gran Turismo 5 frontal vor die Mauer
Der fünfte Teil der „Gran Turismo“ Reihe hätte bereits vor langer Zeit auf den Markt kommen müssen. Nicht nur, dass es für den Verkauf und die Beliebtheit der Next Generation Konsole PS3 definitiv eine Verbesserung dargestellt hätte, sondern auch weil sich die Entwicklung des Spiels mittlerweile über Jahre zieht. Da helfen auch keine Veröffentlichungen von sogenannten „Prologues“, die im Grunde nur dazu dienen die Kundschaft mit einem miserablen Konzept bei der Stange zu halten. Kaum Strecken, kaum Fahrzeuge, kaum Spielspaß, das ist schon das Resümee für den „Prologue“ von GT4 gewesen.
Der Fakt, dass sich das Spiel jahrelang an einsamer Spitze unter den Rennsimulationen befand, hat den Hersteller anscheinend etwas abheben lassen. Wenn man sich keine Sorgen um Marktanteile machen muss, hat man natürlich auch keinen Druck. Das führt dann zwangsläufig dazu, dass man sich in einem großen Projekt wie diesem durchaus einmal „verrennen“ kann. Und genau das kann durchaus fatale Folgen haben, denn mittlerweile ist die Spitzenposition der Rennsimulation längst nicht mehr so unangefochten wie damals. Mittlerweile erfreut sich die Szene ebenfalls an gelungenen Spielen der Forza Reihe, GTR, Need for Speed, PGR und vielen mehr. Passend zur Gamescom in Köln ließ sich Sony endlich dazu herab, die Gamer einmal etwas in das heißersehnte Spiel hineinzuschnuppern. Und prompt folgt der Supergau: Laut bild.de ist das Spiel schlichtweg unfertig und einfach nur schlecht. Die Versprechungen bezüglich des Schadensmodells wurden in keiner Weise umgesetzt, die KI ist schwach und sogar die grafische Darstellung macht mächtig Probleme. Na dann viel Erfolg auf der Baustelle „GT5“ ….



