Über den richtigen Gebrauch von Tonerkartuschen
Gefährden Tonerkartuschen die Gesundheit, darüber streiten sich die Experten. Auf jeden Fall sollte man beim Umgang mit Tonerpatronen einige einfache Regeln beachten. Grundsätzlich gilt, ist der Toner erstmals fest auf dem Papier fixiert oder eingebrannt ist er ungefährlich.
Gefährlich für die Gesundheit ist der lose Tonerstaub beim Druckvorgang. Insbesondere beim Wechseln der Tonerkartuschen oder bei Papierstaus, aber auch über die Lüftung des Laserdruckers kann feinster Toner Staub in die Raumluft oder auf die Haut gelangen und Gesundheitsbeschwerden wie Schnupfen, Atembeschwerden, Hautprobleme oder eine Reizung der Schleimhäute verursachen. Das Magazin ÖKO – Test fand zudem Krebs erregende Stoffe (Nickel, Kobalt, Di- und Tributyl Zinn, Styrol und Phenol) in den Tonerpatronen namhafter Hersteller.
So sollten Laserdrucker immer in separaten Räumen und nicht direkt am Arbeitsplatz stehen. Im Kinderzimmern, Schlafräumen oder Esszimmern haben Laserdrucker nichts verloren. Papierstaus sind bei Laserdruckern mit aller Vorsicht zu entfernen. Drucken Sie daher möglichst effektiv, geben sie Ihrem Drucker genügend Arbeitsspeicher um einem Programmabsturz Ihres Laserprinters vorzubeugen. Beim Wechseln oder Wiederbefüllen von Tonern empfehlen sich Gummihandschuhe und Staubmaske. Danach Hände mit kaltem Wasser abwaschen. Verschütteten Tonerstaub nass aufwischen, auf keinen Fall mittels Staubsauger aufsaugen oder aufkehren. Tonerpatronen mit möglichst hohen Seiten Kapazitäten helfen häufigen Toneraustausch zu vermeiden.
Verwenden Sie die Preis günstigeren Rebuilt Toner, so sollten Sie neben ausreichenden Garantie Bestimmungen, auch auf die notwendigen Sicherheits-, bzw. Qualitätsanforderungen achten. Das Produkt sollte der Industrie Norm DIN 33870 entsprechen. Diese Norm bezieht sich auf die Beschaffenheit, Lagerung, Verpackung und Kennzeichnung von Tonerkartuschen.




