SMS und Co – Entwicklungsförderer?
Free SMS und Chats sind kostenfreie Methoden, um sie zu versenden: die Kurznachrichten. Das sogenannte Instant Messaging, wie es das Chatten über das Internet darstellt, mittlerweile aber auch auf Handys beziehungsweise Smartphones möglich ist, gewinnt an Popularität, wie kaum eine andere Kommunikationsbranche. Durch spezielle Angebote oder Verträge lassen sich kostenlose SMS versenden und das rund um die Uhr. Free SMS und Chatten sind zwar an den Computer gebunden, aber dafür kostenfrei.
Wie nun eine Forschergruppe aus England festgestellt hat, fördert das Schreiben von Kurznachrichten, wie es eben SMS und Chat sind, die Lese- und Schreibfähigkeit von Kindern. Erklärbar ist dieses auf dem ersten Blick absurde Ergebnis durch die Integration von phonetischen Abkürzungen in die entsprechenden Nachrichten. Ein Beispiel hierfür ist zum Beispiel “good n8″ (= Good Night = Gute Nacht) oder “CU” (= See you = Man sieht sich). Dabei wird nicht nur die englische Sprache erlernt, sondern auch die Lese- und Schreibfähigkeit verbessert, weil sich das Kind intensiver mit der Sprache und ihrem Laut beschäftigt.
Was nach Sprachspielerei aussieht, ist nebenbei auch noch Entwicklungsförderer. Außerdem hat das Forscherteam herausgefunden, dass Slang und Dialekte in Kurznachrichten sich ebenfalls positiv auf die Fähigkeiten des Kindes auswirken können. Ob das nun ein Aufruf an alle Eltern ist, ihre Kinder mehr oder weniger gratis SMS versenden zu lassen, bleibt eine andere Frage.



