Betriebssystem Ubuntu 9.10 released
Die neue Version des Linux Betriebssystems Ubuntu ist ab sofort auf der offiziellen Homepage downloadbar. Die neue Version bringt einige Verbesserungen mit sich, welche ein Upgrade durchaus interessant machen.
Zunächst einmal soll Ubuntu 9.10 über eine optimierte Bootzeit verfügen. Einige Erfahrungsberichte, welche ich im Netz gefunden habe, belegen dies. Ein neuer Login Manager wurde ebenfalls integriert.
Der Messenger Pidgin wurde ersetzt, so dass Ubuntu 9.10 von nun an mit dem IM Client Empathy IM ausgeliefert wird. Dieser deckt eine große Palette von Services ab und ist kompatibel mit AIM, MSN, Google Talk (Jabber/XMPP), Facebook, Yahoo, Salut, Gadu-Gadu, Groupwise, ICQ und QQ.
Des Weiteren ist das das Dateisystem Ext4 von nun an Standard, welches auch schon bei einigen anderen Linux Releases zum Einsatz kommt. Es löst damit nach und nach seinen Vorgänger Ext3 ab. Ein großer Vorteil der neuen Version ist die Unterstützung von größeren Partitionen sowie der verbesserten Robustheit bei eventuell auftretenden Festplattenbeschädigungen.
Ubuntu 9.10 verwendet einen neuen Linux Kernel und zwar die Version 2.6.31. Das Betriebssystem ist damit wieder auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem wurde der Treiber für Grafikchips aus dem Hause Intel verbessert.
Der aktuelle Bootloader GRUB2 ersetzt die ältere Version. GRUB2 ermöglicht es wie gehabt Betriebsysteme mit den Dateisystemen ext2, ext3, ext4, UFS, UFS2, ReiserFS, FAT, NTFS, ISO9660, JFS, Minix, FFS, sowie XFS zu booten. Der Bootloader soll komplett überarbeitet worden sein und kommt in einem neuen Design, bzw. einer integrierten graphischen Oberfläche daher.
Ein weiteres elementares Feature, welches aktualisiert wurde ist die Arbeitsumgebung Gnome. Gnome bietet schon seit langem eine Arbeitsumgebung, die sich besonders durch ihre Einfachheit und intuitive Bedienbarkeit auszeichnet. Im neuen Ubuntu kommt die Version 2.28 zum Einsatz, welche momentan die aktuellste ist. Gnome 3 befindet sich noch in der Entwicklung.
Selbstverständlich sind noch viele weitere Features verbessert bzw. angepasst worden aber die oben genannten dürften wohl erstmal die interessantesten sein. Laut einigen Erfahrungsberichten macht das Betriebssystem einen guten Eindruck und scheint zu halten, was es verspricht. Ich werde es persönlich ausprobieren und dann noch einmal etwas Feedback geben.
Mac Os X Snow Leopard mit einigen Neuerungen
Wie nicht anders zu erwarten war hält sich Apple bei den Neuentwicklungen für das neue Betriebssystem Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) bedeckt. Trotz der von Zeit zu Zeit veröffentlichten „Test-Builds“ sind Details zu den Neuentwicklungen sehr rar. Die letzte Veröffentlichung vom 06.03 zeigt jedoch einige Neuheiten auf.
Neben den mittlerweile schon bekannten Veränderungen, wie z.B. dem Update der Entwicklungsumgebung Safari4 (Safari4 Beta wurde vor kurzem released) steht auch eine Verbesserung des Cocoa-Systems an. Dieses System ist eine Sammlung von Frameworks auf denen das Betriebssystem basiert. Mit der Nutzung von Cocoa wird es Entwicklern ermöglicht MacOs spezifische Anwendungen zu programmieren, die die volle Power des Betriebssystems ausschöpfen können und visuell an das Betriebssystem angepasst sind. Apple treibt damit die Entwicklung von Programmen voran, die das Betriebssystem sinnvoll und artgerecht unterstützen.
Doch Apple hat nicht nur im Entwicklungsbereich Arbeit investiert. Die Nutzeroberfläche des neuen QuickTime Players wurde überarbeitet und soll nun wesentlich übersichtlicher und schlichter sein. Apple folgt hier dem Trend, dem auch schon Microsoft mit seinem neuen Media Player für Windows 7 Beachtung geschenkt hat.
Ein besonderes Augenmerk hat Apple auf die Textverarbeitung gelegt. Hier wird Snow Leopard mit einigen Neuerungen dafür sorgen, dass Benutzern handliche Funktionen zur Verfügung gestellt werden um schneller und einfacher mit Texten zu hantieren. Die bereits vom iPhone bekannte automatische Rechtschreibkorrektur wurde adaptiert und wird Snow Leopard Nutzern dazu verhelfen Rechtschreibfehler direkt beim Verfassen von Texten zu erkennen und zu beheben. Auf die lästigen Pop-Up Bubbles, die einigen iPhone Usern scheinbar auf den Magen geschlagen haben, scheint Apple glücklicherweise zu verzichten.
Des Weiteren wird eine Art Autovervollständigung den Komfort beim Schreiben von Texten erhöhen. Tippt man beispielsweise „(c)“ ein wird das System automatisch ein © Zeichen erkennen. Microsoft Word bietet dieses Feature schon seit längerem. Der Nutzer soll außerdem in den Genuss kommen, das Ersetzen von bestimmten Wörtern komfortabel zu automatisieren. Die Weiterverarbeitung von Texten soll ebenfalls wesentlich einfacher gestaltet werden. So sollen sich Textpassagen markieren lassen und via Kontext Menü beispielsweise per E-Mail verschicken oder in Großbuchstaben (bzw. auch andersherum) umwandeln lassen. Sehr praktisch wenn man beim Schreiben versehentlich Caps Lock aktiviert hatte
Gerne verwendet wird die Technik von Apple auch in der Filmproduktion. Vor allem Imagefilme im Internet können mit den neuen QuickTime Playern bestens angesehen werden.
Sogenannte Data Detectors werden dafür sorgen relevante Daten zu forcieren. Manch einer wird hierbei an die Funktionen innerhalb des Mail-Programms der aktuellen Version denken, in der ein solcher Data Detector dafür sorgt, dass Telefonnummer und E-Mail Adressen abgeglichen bzw. ergänzt werden. Im neuen Betriebssystem soll diese Funktion Systemübergreifend angeboten werden!
Diese Neurungen sind sicherlich nur ein Bruchteil dessen, was sich Apple für sein neues Betriebssystem ausgedacht hat. Durch die Optimierung der Benutzerfreundlichkeit wird sich das neue MacOS jedoch definitiv einen weiteren Schritt von seinem Konkurrenzprodukt Windows 7 abheben. Einen genauen Release Termin gibt es nicht, angekündigt ist das Betriebssystem jedoch fürs 1. Quartal 2009. Wir dürfen gespannt sein.
Viele Infos unter www.mw-webverzeichnis.de
Windows 7 Beta jetzt Open
Nachdem Microsoft für den Test seines neuen Betriebssystems Windows 7 eine Beschränkung der Keyvergabe von 2,5 Millionen angepeilt hatte, wurden die entsprechenden Downloadserver nach Release so überlastet, dass Microsoft die Entscheidung getroffen hat jedem User zu ermöglichen das Betriebssystem zu testen. Das auf den Microsoft-Servern erhältliche ISO File ist 2,5 GB groß und lässt sich mit jeder herkömmlichen Brennsoftware auf einer DVD verewigen. Auch das Updaten von Vista auf Windows 7 ist möglich, jedoch muss das Vista SP1 installiert sein. Die Beta endet offiziell am 01.09.2009 und es gibt noch keine genauen Informationen ob es ein dementsprechendes Downgrade zurück auf Vista geben, oder ob die Beta einfach verlängert wird. Fakt ist, das man sich das neue Microsoft Betriebssystem nicht als primäres System installieren sollte, sondern lediglich zu Testzwecken. Denn wie man sich vielleicht vorstellen kann wird die neue Software noch einige Macken und vor allem Sicherheitslücken mit sich bringen. Auch für jeglichen Datenverlust wird keinerlei Haftung übernommen … denn es handelt sich nun einmal um eine Beta-Version. Ich habe einen Download Link platziert, fühlt euch also frei Windows 7 herunterzuladen und zu testen.




