Betrunkener Apple Mitarbeiter verliert iPhone 4G Prototyp
Die Top News aus der Welt der Technik ist zweifelsohne das in einer Bar aufgefundene Apple iPhone 4G. Ein Mitarbeiter des Großkonzerns soll das Smartphone schlichtweg vergessen haben, bevor er volltrunken aus einer Bar getorkelt ist. Stattgefunden hat dieses ominöse „Spektakel“ in San Francisco.
Nun hat der Technik Blog Gizmodo dem „glücklichen“ Finder den iPhone 4G Prototyp abgekauft. Für umgerechnet ca. 3500€! Angeblich habe sich Bruce Sewell, der Apple Rechtsanwalt, daraufhin direkt gemeldet und darum gebeten, den Prototypen herauszugeben.
Auf gizmodo.com lassen sich interessante Details zu dem Prototypen in Erfahrung bringen. Neues OS, neues Design, besser Kameras etc. Alles wunderschön illustriert mit Bildern und Videos und bis ins kleinste Detail aufgedröselt.
Über Fakes, Prototypen und Marketing
Gizmodo ist darum bemüht nachzuweisen, dass es sich nicht um einen Fake, sondern tatsächlich um den iPhone 4G Prototyp handelt. Will ich persönlich auch gar nicht bestreiten, einzig und allein die Tatsache, dass das iPhone zufällig in die Hände des glücklichen Finders gelangt ist, wage ich doch sehr zu bezweifeln.
Wieso sollte Apple das Risiko eingehen einen Prototyp nach außen zu geben und wieso überlegt sich dieser „Auserwählte“ auch noch sich in einer Bar in San Francisco radikal zu betrinken? Die Nummer kaufe ich Apple nicht ab.
Marketing at it´s best
Ganz klar was hinter dieser Geschichte steckt. Ein reiner Marketing Aspekt! Man sieht eindeutig wie einschlägig unzählige Blogger und Nachrichtenportale jetzt noch vor Ankündigung und Release des iPhone 4G darüber berichten (ich ja auch
). Das Interesse ist riesig und User zerreißen sich auf weitreichenden Internetplattformen den Mund. Nicht das Apple es unbedingt nötig gehabt hätte, da das iPhone 4G in jedem Fall ein Verkaufsschlager wird. Trotzdem kommt eine solche Kampagne vor Verkaufsstart sicherlich nicht schlecht. Ich persönlich hätte wohl so schnell kein Wort über das iPhone an sich verloren, über einen verlorenen iPhone 4G Prototyp kann man aber getrost einen Artikel schreiben. Da spreche ich mal ein „Chapeau“ an Apple aus. Kreativ und einfach nur gut!
Nike+, Rock n´ Run
Der Sportartikelhersteller Nike hat in Zusammenarbeit mit Apple ein wirklich interessantes und äußerst innovatives System auf den Markt gebracht. Unter dem Namen Nike+ startete vor kurzem eine Art Wettbewerb, in dem sich Frauen und Männer messen können. Ein von Apple entwickelter Chip, welcher sich in speziell angefertigte Nike+ Modelle einsetzen lässt sorgt für die nötige Motivation seine Leistung beim Laufen permanent zu verbessern. Ein integriertes Sprachfeedback sorgt dafür, dass sich der Läufer über die bisher gelaufene Distanz informieren lassen kann oder für den nötigen Powerschub einfach seinen Lieblingstrack aufs Ohr geschallt bekommt. Jeder Sportler kennt den Moment in dem man nicht mehr weiter laufen möchte, aber eigentlich noch dazu in der Lage ist. Wenn dann urplötzlich „Eye of the Tiger“ in erhöhter Lautstärke ertönt kann ich mir gut vorstellen das noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert werden
Das geniale an dem System ist, dass sich Läufer aus der ganzen Welt miteinander messen können und in der Lage sind sich über nikeplus.com auszutauschen. Das Apple System registriert die Entfernungen der absolvierten Läufe und ist in der Lage bei Anschluss an den PC oder Mac diese mit der offiziellen Homepage zu synchronisieren. So geht kein Ergebnis verloren und jeder einzelne wird zum Teil des Projekts. Alles was man dafür braucht ist ein iPod nano oder einen neuen iPod touch, ein Paar Nike+ Trainingsschuhe mit dem iPod Sport Kit oder einen Nike+ Sensor. Das klingt auf den ersten Blick etwas kompliziert, ist es aber nicht. Der Sensor ist wie oben erwähnt in den Laufschuh einzusetzen und der Empfänger an den iPod nano anzuschließen. Vorteil des iPod touch ist die direkt integrierte Empfängereinheit. Schon werden alle Daten protokolliert und man kann sich als weltbester Läufer unter Beweis stellen
Ein weiteres nettes Feature ist das Einstellen von auf die eigene Physis angepassten Trainingseinheiten, welche sich anschließend bequem abrufen und starten lassen. Ich muss sagen, dass Nike mit dieser Marketingstrategie ein richtiger Coup gelungen ist, denn der Communityaspekt ist in der heutigen Zeit einfach nicht zu vernachlässigen. Der Sportartikelhersteller dürfte vielen Sportlern und Freizeitläufern mit diesem System eine richtige Freude machen und verdient in meinen Augen aufgrund dessen ein großes Lob (sowie natürlich die angestrebten steigenden Verkaufszahlen im Running-Segment, da braucht man sich ja nichts vormachen
)! Also ran an den Speck und versohlt den Mädels kräftig den … ihr wisst schon was. Bei einer Führung von ca 282.000 – 116.000 km sollte da allerdings auch nicht mehr viel anbrennen
Das neue iTunes 8.1 ist da
Apple hat passend zum anstehenden Release seiner neuen „iPod Shuffle“ Reihe die iTunes Version 8.1 zum Download bereitgestellt. Nutzbar ist das Tool unter Windows und selbstverständlich Max OS X. Mit der neuen Software ist die Unterstüzung für den wirklich kleinen „iPod Shuffle“ integriert worden. Des Weiteren habe Apple einige Zeit in die Beseitigung von Sicherheitslücken investiert und sorgt somit bestimmt für die eine oder andere Erleichterung beim Nutzer.
Das seit der Version 8 implementierte Genius System soll auch überarbeitet worden sein. Genius macht es dem Nutzer möglich sich durch das Senden von Informationen über die eigene Wiedergabeliste Vorschläge passend zu seinem Musikgeschmack geben zu lassen. Laut Apple ist dieses System zu 100% anonym, wobei solche Aussagen selbstverständlich immer mit etwas Vorsicht zu genießen sind. Mit der Version 8.1 wird dieses Vorschlagsystem jetzt auch für Filme und TV-Sendungen nutzbar gemacht.
Ein weiteres ganz interessantes Feature ist die neue „Auto Fill“ Funktion. Jeder kennt es vorm Rechner zu sitzen und sich nicht entscheiden zu können welche Alben und Tracks man sich auf den Player ziehen soll. Mit einem simplen Mausklick füllt sich das kleine Energiebündel randvoll mit zufällig ausgewählten Titeln. So erspart man sich Zeit und kann sich des Weiteren überraschen lassen welche Musik anschließend die Ohren beschallen wird.
Nach wie vor ist es dem Benutzer möglich sich die Tracks seiner CDs bzw. DVDs in einer Qualität von bis zu 320 kBit/s in MP3s umzuwandeln, die Standardeinstellung sieht jedoch Transformationen mit 224 kBit/s vor. Ich persönlich bin nicht in der Lage einen Unterschied zwischen den beiden Qualitätsstufen zu hören, jedoch gibt es sicherlich einige Hi-Fi Fans, die nicht unter 320 kBit/s zufriedenzustellen sind
.
Der DJ-Modus der Software wurde optimiert und bietet Zuhörern jetzt die Möglichkeit sich über eine kostenlose iTunes-Fernbedienung (Remote) per Wireless Lan Titel zu wünschen. Definitiv eine Bereicherung für Besitzer von iPods und iPhones.
Insgesamt macht die neue Version einen durchweg guten Eindruck und verdient mit der Verbesserung einiger Features definitiv einen Download.
Mac Os X Snow Leopard mit einigen Neuerungen
Wie nicht anders zu erwarten war hält sich Apple bei den Neuentwicklungen für das neue Betriebssystem Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) bedeckt. Trotz der von Zeit zu Zeit veröffentlichten „Test-Builds“ sind Details zu den Neuentwicklungen sehr rar. Die letzte Veröffentlichung vom 06.03 zeigt jedoch einige Neuheiten auf.
Neben den mittlerweile schon bekannten Veränderungen, wie z.B. dem Update der Entwicklungsumgebung Safari4 (Safari4 Beta wurde vor kurzem released) steht auch eine Verbesserung des Cocoa-Systems an. Dieses System ist eine Sammlung von Frameworks auf denen das Betriebssystem basiert. Mit der Nutzung von Cocoa wird es Entwicklern ermöglicht MacOs spezifische Anwendungen zu programmieren, die die volle Power des Betriebssystems ausschöpfen können und visuell an das Betriebssystem angepasst sind. Apple treibt damit die Entwicklung von Programmen voran, die das Betriebssystem sinnvoll und artgerecht unterstützen.
Doch Apple hat nicht nur im Entwicklungsbereich Arbeit investiert. Die Nutzeroberfläche des neuen QuickTime Players wurde überarbeitet und soll nun wesentlich übersichtlicher und schlichter sein. Apple folgt hier dem Trend, dem auch schon Microsoft mit seinem neuen Media Player für Windows 7 Beachtung geschenkt hat.
Ein besonderes Augenmerk hat Apple auf die Textverarbeitung gelegt. Hier wird Snow Leopard mit einigen Neuerungen dafür sorgen, dass Benutzern handliche Funktionen zur Verfügung gestellt werden um schneller und einfacher mit Texten zu hantieren. Die bereits vom iPhone bekannte automatische Rechtschreibkorrektur wurde adaptiert und wird Snow Leopard Nutzern dazu verhelfen Rechtschreibfehler direkt beim Verfassen von Texten zu erkennen und zu beheben. Auf die lästigen Pop-Up Bubbles, die einigen iPhone Usern scheinbar auf den Magen geschlagen haben, scheint Apple glücklicherweise zu verzichten.
Des Weiteren wird eine Art Autovervollständigung den Komfort beim Schreiben von Texten erhöhen. Tippt man beispielsweise „(c)“ ein wird das System automatisch ein © Zeichen erkennen. Microsoft Word bietet dieses Feature schon seit längerem. Der Nutzer soll außerdem in den Genuss kommen, das Ersetzen von bestimmten Wörtern komfortabel zu automatisieren. Die Weiterverarbeitung von Texten soll ebenfalls wesentlich einfacher gestaltet werden. So sollen sich Textpassagen markieren lassen und via Kontext Menü beispielsweise per E-Mail verschicken oder in Großbuchstaben (bzw. auch andersherum) umwandeln lassen. Sehr praktisch wenn man beim Schreiben versehentlich Caps Lock aktiviert hatte
Gerne verwendet wird die Technik von Apple auch in der Filmproduktion. Vor allem Imagefilme im Internet können mit den neuen QuickTime Playern bestens angesehen werden.
Sogenannte Data Detectors werden dafür sorgen relevante Daten zu forcieren. Manch einer wird hierbei an die Funktionen innerhalb des Mail-Programms der aktuellen Version denken, in der ein solcher Data Detector dafür sorgt, dass Telefonnummer und E-Mail Adressen abgeglichen bzw. ergänzt werden. Im neuen Betriebssystem soll diese Funktion Systemübergreifend angeboten werden!
Diese Neurungen sind sicherlich nur ein Bruchteil dessen, was sich Apple für sein neues Betriebssystem ausgedacht hat. Durch die Optimierung der Benutzerfreundlichkeit wird sich das neue MacOS jedoch definitiv einen weiteren Schritt von seinem Konkurrenzprodukt Windows 7 abheben. Einen genauen Release Termin gibt es nicht, angekündigt ist das Betriebssystem jedoch fürs 1. Quartal 2009. Wir dürfen gespannt sein.
Viele Infos unter www.mw-webverzeichnis.de
Und noch einmal DRM
Wie ich bereits vor einiger Zeit berichtet habe, hatte Ubi Soft für seine Neuauflage des Klassikers Prince of Persia komplett auf das „Digital Rights Management“ verzichtet und das Spiel ohne jeglichen Kopierschutz in die Läden gebracht. Die Frage die ich mir dabei gestellt hatte war die, ob das DRM nun mehr und mehr verschwinden wird oder ob extrem einknickende Verkaufszahlen des Spiels dazu führen könnten den Trend doch eher in die andere Richtung umzukehren.
Ganz frisch hat nun Apple verkündigt die MP3s, welche über das I-Tunes Portal erhältlich sind, komplett ohne Kopierschutz zu vertreiben. Bereits jetzt sind ca. 8 Millionen Tracks ohne Sicherung downloadbar (entspricht ca 70-80% der angebotenen Dateien). Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Wie auch bei den PC-Games werden auch im Bereich des Audiodownloads immer mehr Stimmen laut, das das DRM den Nutzer einfach zu stark einschränkt, und das obwohl er teuer bezahlt! So ist es bei I-Tunes Downloads nötig gewesen die Dateien auf eine CD zu brennen und diese DRM frei zurückzurippen, wenn man sich des Kopierschutzes entledigen wollte. Und das war teilweise sogar nötig um Audiofiles auf jedem PC bzw. MP3-Player zum Laufen zu bekommen. Dieser Zustand ist für jemanden, der für diese Daten bezahlt hat natürlich untragbar. Auch hier wurde also das Leid der jeweiligen Plattenfirmen mit den illegalen Downloadern auf dem Rücken der zahlenden Kundschaft ausgetragen … und das ist für beide Parteien eher suboptimal.
Zu den Verkaufszahlen von Prince of Persia kann im momentan leider nichts sagen, aber Ubisoft hat sich bis dato nicht negativ geäußert, also gehe ich persönlich davon aus, das sich dir Verkaufszahlen im Rahmen der Erwartungen bewegen.
Ich sag nur DRM ByeBye!!





