Netbooks voll im Trend
In den vergangenen zwei Jahren haben die Netbooks sich einen eigenen Markt erobert. Sie schließen dabei die Lücke zwischen Handy bzw. Smartphone und dem klassischen Laptop. Während die Laptops immer weiter wachsen und mit jedem Modellzyklus leistungsfähiger werden, geriet der eigentliche Nutzen dieser Computer in den Hintergrund. Grund genug für viele Hersteller, sich den kleineren Alleskönnern zu widmen, die immer größeren Anklang bei den Kunden finden.
Fast alle
Netbooks setzen auf die kleinen, aber durchaus leistungsfähigen Intel-Atom-Prozessoren. Alle Komponenten in diesen Computern sind darauf ausgelegt, möglichst stromsparend zu agieren. Und hier liegt ein großer Vorteil gegenüber klassischen Laptops. Die Laufzeit der Akkus ist oft deutlich höher, weil keine optischen Laufwerke oder riesigen Bildschirme mit Strom versorgt werden müssen. Manche Hersteller verzichten zumindest bei den Einsteigermodellen sogar auf eine normale Festplatte und setzen ganz auf Speicherkarten. Dies hat außerdem den Vorteil, dass der Computer nicht ganz so empfindlich gegen leichte Stöße ist.
Speziell die Bildschirme mit stromsparender LED-Hintergrundbeleuchtung sind trotz ihres kleinen Formats durchaus dafür geeignet, auch übliche Büroanwendungen laufen zu lassen. Spiele sind nicht unbedingt die Domäne eines Netbooks, da hierfür einfach die Prozessorleistung fehlt. Das mobile Surfen im Internet macht es aber besonders interessant, einen solchen Computer einzusetzen. Durch WLAN und immer öfter auch die Verwendung von UMTS-Netzen kann man so gut wie überall online gehen. Geringes Gewicht, lange Akkulaufzeit und geringe Anschaffungskosten könnten die tragbaren Zwerge auch zum idealen Gerät für die Schule und Ausbildung machen.
Die Tastaturen sind naturgemäß etwas kleiner als auf normalen Computern üblich. Deswegen ist für die meisten Anwender das Schreiben längerer Texte nicht sonderlich angenehm. Doch auch hier gibt es rühmliche Ausnahmen. Einige Hersteller rüsten ihre Netbooks mit brauchbaren Tastaturen aus, auf denen man nach einer gewissen Eingewöhnungszeit durchaus professionell tippen kann. Das Fehlen optischer Laufwerke spart Strom, macht das Installieren von Software allerdings schwierig. Der Betrieb externer Laufwerke ist zwar in der Regel über USB problemlos möglich, entspricht aber nicht dem eigentlichen Zweck dieser Computer, die eher für den mobilen Einsatz gedacht sind.
Günstige Einsteigermodelle ohne Betriebssystem oder Festplatte gibt es von beinahe allen Herstellern. Allerdings sollte gerade am Betriebssystem nicht unbedingt gespart werden, wenn man Wert auf Kompatibilität legt. Inzwischen gibt es auch subventionierte Netbooks, die mit Mobilfunkverträgen angeboten werden, welche sich über die Laufzeit mit monatlichen Gebühren finanzieren. Solche Verträge können sich für Nutzer lohnen, die sonst über keinen Internet-Zugang verfügen und auch zu Hause über UMTS online gehen möchten.
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Comments
One Comment on Netbooks voll im Trend
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Netbook Review on
Mi, 28th Jul 2010 16:52
Das Tippen auf Netbooks ist finde ich nur eine Gewöhnungssache. Ich arbeite zB an meinem Desktop MAC auch mit einer fast Netbook ähnlichen Tastatur. Man braucht vll. ein paar Tage, aber dann kommt man super damit zurecht.
Ausser man hat Wurstfinger, dann sollte man besser zu einem echten Notebook greifen
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