Hardware Overclocking
Dieser Begriff wird den meisten Leuten nicht neu sein, doch Fakt ist das er auf den ersten Blick abschreckend wirkt und das ist auch nicht unverständlich. Seitdem sogenannte „Computerfreaks“ ihre CPU´s und Grafikkarten übertakten herrscht der allgemeine Gedanke vor, das diese Maßnahmen eine ungemeine Gefahr für die betroffenen Hardwarekomponenten darstellt. Jedoch sollte man beachten, dass sich das Hardware Overclocking mit der Zeit sehr stark verändert hat. So musste man damals schwerwiegende Eingriffe vornehmen um Leistungsverbesserungen zu erreichen. Dies reichte von komplizierten Bios-Einstellungen, die z.B. den Front-Side-Bus einer CPU veränderten über das Umstecken von Jumpern auf dem Motherboard, bis hin zum Umlöten von Komponenten oder gar dem Verbinden von L1-Brücken mit einem Bleistift (!) auf älteren AMD-CPUs. Da liegt es nah das der sogenannte PC-Normalbenutzer lieber die Finger von solchen Dingen gelassen hat. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Mittlerweile gibt es massenhaft Tools, um die Performance des eigenen PC´s über das Betriebssystem vorzunehmen.
Die Analysetools:
CPU-Z
Dieses kleine Tool sollte man vor Beginn des Overclockings zunächst einsetzen, um genauere Informationen zu der eigenen CPU zu bekommen. Von Bus-Frequenzen über CPU-Spannung sowie Speicherfrequenzen lässt sich hier einiges herausfinden. Nützliche Informationen inwiefern die jeweilige CPU übertaktbar und welche Werte sinnvoll sind ohne das eine Gefahr besteht findet man dann am besten per Suchmaschinen Nutzung heraus.
GPU-Z
Über dieses Tool lassen sich dann die dementsprechenden Informationen zu der Grafikkarte finden.
Das Overclocking:
Und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Zum Übertakten der CPU verwendet man am besten das kleine Tool SetFSB. Mit diesem lässt sich der Front-Side-Bus für die CPU umstellen, welcher maßgeblich für die Performance dieser zuständig ist. Wichtig hierbei ist, das ich den PLL eures Motherboards herausfindet. Will man den Arbeitsspeicher optimieren empfehle ich das Tool Memset, welches sehr Nutzerfreundlich ist und gut funktioniert. Für die Grafikkartenoptimierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Von OC-Treibererweiterungen, über nTune für Nvidia-Karten bis hin zum RivaTuner gibt es hier je nach Model und Hersteller verschiedene Möglichkeiten und Tools mit denen ihr euch auseinandersetzten müsst.
Alles in allem bleibt die Erkenntnis, dass ihr definitiv Zeit investieren müsst, wenn ihr eure Hardware per Overclocking optimieren wollt. Nichtsdestotrotz ist es im Vergleich zu damals wesentlich einfacher und Benutzerfreundlicher geworden. Also lasst euch nicht einschüchtern und versucht es einfach mal, bedenkt dabei jedoch immer in welchem Rahmen ihr dies tut. Eine Garantie für eure Hardware kann dabei weder ich noch der jeweilige Toolhersteller übernehmen.
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