World of Warcraft Soft Drink
Das man mit erfolgreichen Filmen und einem guten Merchandising eine Menge Kohle scheffeln kann ist nichts Neues. Einer der Vorreiter dieses Prinzips dürfte wohl George Lukas sein, der mit seinen Star Wars Filmen erstmals in allen erdenklichen Bereichen Geld zu verdienen wusste. Das Angebot der Star Wars Palette reichte damals weit über die üblichen Produkte wie beispielsweise T-Shirts oder Kaffetassen hinaus. Der absolute Fanatismus der Fangemeinschaft führte dazu, dass nahezu jeder erdenkliche Artikel, der auf den Markt gedrückt wurde, auch seinen Absatz gefunden hat. Noch heute kann man sich in speziellen Shops, welche ausschließlich Star Wars Produkte führen, von oben bis unten mit den verrücktesten Dingen eindecken. Die Palette reicht von Parfüm über Nachbauten der sagenumwobenen Lichtschwerter bis hin zu ganzen “Stormtrooper Anzügen” und bedient die Fanbase in jeglicher Art und Weise. Wie bereits angesprochen ist das Merchandising mit Filmen nichts besonders Neues, im Bereich der Computerspiele ist dieser Trend jedoch auch seit einigen Jahren zu erkennen.
Genau hier kommen wir zum eigentlichen Beweggrund, wieso ich diesen Artikel schreibe. Die Fangemeinde des wohl meistgespielten PC-Games der heutigen Zeit wird ebenfalls mit Merchandise Artikeln überflutet. Um welches Spiel es sich hier handelt dürfte dem gewitzten Leser selbstverständlich bereits ersichtlich geworden sein: World of Warcraft. Blizzard und sämtliche Unternehmen, welche entsprechende Merchandise Artikel vertreiben, verdienen sich eine goldene Nase. Erstmals habe ich jetzt jedoch etwas gefunden, welches selbst mich noch zum schmunzeln gebracht hat. Der offizielle “World of Warcraft Soft Drink”! Unglaublich aber wahr, die Gamer welche vor ihren Rechnern sitzend selbstverständlich menschlichen Bedürfnissen, wie z.B. dem “Trinken”, ausgeliefert sind wie jeder Andere auch, bekommen den schon fast giftig aussehenden Softdrink der Firma “MtnDEW” (ausgesprochen Mountain Dew) geliefert. Die Farbgebung der Drinks ist hierbei keinesfalls zufällig gewählt. Der rote “Citrus Cherry” Drink ist für die Anhänger der Horde Fraktion gedacht, während der blaue “Wild Berry” Drink eher den Befürwortern der Allianz zusagen dürfte. Ärgerlich das den Gamern so die “Abwechslung” genommen wird, denn der Konsum des Produktes der verfeindeten Fraktion dürfte wohl als Hochverrat gelten
Wie würde Obelix sagen: die spinnen die Gamer … oder waren es Römer?
Project Natal auch für den PC
Microsoft Mitbegründer Bill Gates verkündete, dass Project Natal auch für den PC umgesetzt werde. In einem Interview mit CNET heißt es, dass der Konzern der Weiterentwicklung der Technologie „aufgeregt“ entgegenschaue und das diese, trotz momentaner „Monopolstellung“ von Nintendo in diesem Segment, sehr vielversprechend bezüglich des Absatzes sei. Wie bereits berichtet erfreute sich das Project Natal auf der E3 einer sehr großen Aufmerksamkeit, wurde dort jedoch zunächst auf der XBox 360 Plattform präsentiert.
Als kleines „Schmankerl“ ließ Bill Gates verlauten, dass im Zuge der Umsetzung auf Windows Plattformen nicht nur die Spiele Fraktion angesprochen werde, sondern verstärkt auch ein Augenmerk auf den Einsatz der Technologie im Business Bereich gelegt werde. Verwendet werden könne Natal für die Interaktion mit Businesspartnern in Meetings oder ähnlichem. Unter Umständen könnte diese Technologie somit nicht nur den Bereich des Gamings, sondern ebenfalls die Business Welt „revolutionieren“.
Wenn man sich nun einmal vorstellt, wie man im Anzug vor einem Screen „herumhampelt“, um seinem Business Partner in China ein Produkt zu verkaufen ist dies erstmal etwas befremdend. Aber wie so oft bei neuen Technologien wird sich wohl auch dieses Gefühl mit der Zeit einstellen.
Bill Gates sagte der Presse, dass Project Natal wohl erst in etwas über einem Jahr serienreif sei und des Weiteren vorerst für die Xbox 360 released wird. Eine simultane Veröffentlichung scheint damit ausgeschlossen. Für den PC wird sich der interessierte Nutzer, ob nun Gamer oder Business Mann, dann wohl noch ein paar Monate länger auf die Folter spannen lassen müssen.
Microsoft Office Paket ab 2010 umsonst
CNN verlautete vor wenigen Tagen, dass Microsoft plant ein angepasstes MS Office Paket, welches Web basiert sein wird, ab 2010 gratis zur Verfügung zu stellen. Der Umfang des Pakets wird sich wohl auf die meistgenutzten Standardmodule “Word”, “Excel” und “Powerpoint” beschränken, was den meisten Nutzern jedoch mehr als genügen dürfte. Für diejenigen, die sich fragen wieso Microsoft solche Schritte einschlägt, kann ich für Klarheit Sorgen. Im Grunde ist dies nur ein weiterer Schritt im immer weiter aufflammenden Krieg zwischen Google und Microsoft. Google kündigte vor kurzem an, ein kostenloses Betriebssystem (Google OS) auf den Markt zu bringen, welches Microsoft aufgrund des Bekanntheitsgrades von Google durchaus Probleme bereiten könnte.
Microsoft hingegen nahm Google mit dem Launch seiner neuen Suchmaschine “Bing” im letzen Monat einen kleinen Teil des Markanteils im Suchmaschinensegment. Die Frage, wie Microsoft mit der kostenlosen Office Lösung Google ärgern kann, ist ebenfalls schnell beantwortet. Im direkten Zusammenhang stehen die beiden Unternehmen in diesem Segment zwar nicht (Google Staroffice erfreut sich nicht allzu hoher Beliebtheit), Microsoft wird jedoch durch gezielte Verlinkungen auf den Office Downloadseiten für seine MS Office Pakete zu seiner Suchmaschine Bing versuchen, die Popularität der neuen Suchmaschine zu steigern. Des Weiteren soll die kostenfreie Web-Version des Microsoft Office Pakets über einige neue Features verfügen, die Google bereits im Angebot hat. Insgesamt scheint da ein verbitterter Kampf zwischen den beiden Software Riesen ausgebrochen zu sein!
Was weniger öffentlich diskutiert wird ist der Fakt, dass Open Source Lösungen wie “OpenOffice” dem Softwaregiganten Microsoft auch ein schwer verdaulicher Stein im Magen zu sein scheinen. Denn der Umfang und die Funktionalität des “OpenOffice” Pakets ist mittlerweile durchaus mit dem Microsoft Office Paket zu vergleichen. Ein ganz gutes Gegenbeispiel für die hochgelobte Technik der “OpenSource” Programmierung. Denn während Open Source Projekte völlig unentgeltlich von “Fanatikern” in den heimischen vier Wänden weiterentwickelt werden, brechen bei anderen Unternehmen Arbeitsplätze weg bzw. führen gar zu deren Auflösung. Wie so oft im Leben hat halt alles seine Vor- und Nachteile!!
Wer das Officepaket richtig ausnutzen will, der kann über eine Office-Schulung nachdenken. In solchen Kursen erlernt man viele nützliche Tipps, die man beim normalen Gebrauch nur zufällig oder gar nicht erfährt, die aber extrem nützlich sein können. Wer zum Beispiel ein Excel Training durchläuft, der lernt mit Excel sehr viel mehr als nur einfache Tabellen zu erstellen, sondern verschiedenste Formeln, Pivot-Tabellen und Grafiken zu erstellen. Wer Excel häufig nutzt, für den kann so ein Training sehr wertvoll werden.
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