Genickbruch für „Die Sims 3“?
Das Unternehmen EA wird sein heiß erwartetes Spiel „Die Sims 3“ nahezu ohne Kopierschutz releasen. Lediglich eine sogenannte Disc-Activation ist implementiert, was bedeutet, dass der Käufer einen mitgelieferten CD-Key eingeben muss bevor er das Spiel installieren kann. Wie bereits in einigen Berichten zuvor erwähnt bin ich persönlich kein großer Fan von rabiaten Kopierschutzmaßnahmen, was EA jedoch jetzt passiert ist finde selbst ich bedenklich. Das Spiel ist bereits jetzt illegal downloadbar sowie aufgrund des fehlenden Kopierschutzes auch schon „gecrackt“ und erfreut sich anscheinend extrem hoher Downloadzahlen via Torrent und Rapidshare. EA wollte den Gamern ein wenig entgegenkommen und verzichtete bewusst auf gängige Absicherungen wie beispielsweise SecuRom. Wie das Spiel in Umlauf gekommen ist bleibt vorerst fraglich, Möglichkeiten hierfür gibt es natürlich genug. Die Entwicklung selbst, die Qualitätssicherung, der Publisher oder auch die Presse, an die Versionen vor Release ausgeliefert werden, damit eine Spielebewertung vor der Veröffentlichung stattfinden kann. Laut PC Games gäbe es jedoch noch keine Verdächtigungen bzw. keine Äußerungen seitens EA. Stattdessen klingt es von Seiten des Publishers überraschend cool, dass man sich keine Sorgen über den Erfolg der Fortsetzung des Spieleklassikers mache. Ganz im Gegenteil sei man davon überzeugt, dass die Fangemeinde keinesfalls dem Profil eines Raubkopierers entspräche und aufgrund dessen ein hoher Absatz des Spiels in Aussicht stehe. Ganz Unrecht hat EA damit natürlich nicht, denn wer das Spiel kennt weiß, dass es größtenteils Kinder und „ältere Menschen“ erfreut und weniger die sogenannten „Hardcore-Zocker“. Fakt ist, dass sich genau diese Bevölkerungsgruppen mit der Thematik des Softwarediebstahls am wenigsten beschäftigen, sondern eher dazu neigen sich Spiele legal im Laden zu erwerben (so was solls geben
). Mit diesem Wissen im Rücken braucht sich EA anscheinend wirklich keine allzu großen Sorgen um den Titel machen, viel bedenklicher ist die simple Tatsache, dass man das Loch stopfen muss, durch welches das Spiel ungewollt an die Öffentlichkeit geraten ist. Denn im Jahr 2009 werden weitere große Titel folgen und die sprechen unter anderem auch die Klientel an, welche sich bedenkenlos einer Raubkopie bedient!
Für alle Liebhaber der Sims sei noch gesagt, dass das Spiel legal am 04.06.2009 erscheint und man sich also nicht einem verbotenen Download unterwerfen muss um schon bald in den Genuss vieler bunter und unterhaltsamer Spielstunden zu kommen
X3 – High Performance für Low Budget
Microsoft präsentiert mit der SideWinder X3 Gaming Mouse eine adäquate Einsteiger Gaming Mouse im mittleren Preissegment.
Eine der wichtigsten Aspekte an einer Gaming Mouse ist die Ergonomie. Dies ist leicht nachzuvollziehen, denn Gamer verbringen unter Umständen mehrere Stunden vorm PC und sind dementsprechend darauf angewiesen, dass die Mouse gut in der Hand liegt und keine Schmerzen in den Gelenken verursacht. Die X3 macht hier einen ganz guten Eindruck. Etwas kleiner als das Vorgängermodell und formtechnisch leicht überarbeitet liegt die Mouse nahezu perfekt in der Hand, unabhängig davon, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Das Gewicht der Mouse ist gut ausbalanciert und vermittelt ein perfektes Gefühl beim Anheben und Bewegen.
Damit sind wir auch schon beim zweiten Punkt angelangt: Der Präzision. Hier ist die X3 mit einem 2000 dpi Laser ausgestattet und bietet damit eine solide Grundlage für eine präzise Abtastung. Im Vergleich zur X8, welche mit 4000 dpi oder der Razer Mamba, welche sogar mit 5600 dpi getaktet ist, hört sich das erst einmal etwas mager an. Ich persönlich muss zugeben, dass ich kaum (eigentlich gar keinen) einen Unterschied zwischen der Mamba und der X3 feststellen konnte und bin der Meinung, dass 2000 dpi selbst für ambitionierte Spieler mehr als ausreichend sind. Die X3 lässt sich per Button auf bis zu 200 dpi herunterschrauben falls einem die Geschwindigkeit für den normalen Office Gebrauch zu hoch sein sollte. Angeblich soll die X3 auf diversen Oberflächen fiese Aussetzer generieren, ein anständiges Mousepad ist meiner Meinung nach jedoch für jeden Gamer Pflicht. In diesem Fall arbeitet die Mouse fehlerfrei.
Die Anordnung der Buttons ist ein weiterer Faktor, an dem man die Qualität einer Mouse bestimmen kann. Hier ist die X3 absolut bestechend und bietet ein simples aber funktionales Design. Die 2 Haupttasten sind standardmäßig angeordnet und haben ein gutes Druckprofil. Die seitlichen Tasten sind besonders hervorzuheben, denn sie sind einerseits gut erreichbar und andererseits gibt es trotzdem keine ungewollten Klicks. Viele Mäuse haben gerade bei den seitlichen Tasten genau dieses Problem. Das Mouse-Wheel ist mit einem qualitativ hochwertigen Gummiüberzug versehen und verhindert damit ein lästiges Abrutschen und die Reaktion des Wheels ist ebenfalls sehr gut.
Bei der mitgelieferten Software hat Microsoft eigentlich schon immer gute Arbeit geleistet. Auch die X3 ist mit der üblichen IntelliPoint Software ausgestattet, die es dem Nutzer ermöglicht seine Mouse individuell an seine Bedürfnisse anzupassen. Es ist beispielsweise möglich Buttons zu belegen, die Zeigergeschwindigkeit einzustellen oder auch die dpi Einstellungen zu verändern. Auch einen Makroeditor gibt es, welcher mehrere Aktionen mit einem Klick möglich macht.
Insgesamt macht die X3 einen mehr als guten Eindruck, vor allem wenn man beachtet, dass sie schon ab ca. 30-35 Euro erhältlich ist. Sie bietet alle nötigen Features für ein entspanntes und reaktionsstarkes Gaming und ist gleichermaßen für Rechts- wie für Linkshänder geeignet. Letztendlich lässt sich sagen, dass der „normale“ Gamer definitiv keinen Fehlkauf tätigt und sich die Kosten für eine Profi Mouse, wie z.B. der Razer Mamba (ca. 120 Euro!!), getrost sparen kann!
DVB-T extra komfortabel
Und wieder einmal scheint eine kleine aber pfiffige Idee für gute Verkaufszahlen zu sorgen. In einem Bericht auf Golem.de ist zu lesen, das PCTV einen besonderen DVB-T Stick auf den Markt gebracht hat, welcher lediglich einen minimalen Unterschied zu üblichen Geräten aufweist. Dieser kleine Unterschied könnte jedoch bedeutend werden, denn er ist mindestens genauso genial wie einfach. PCTV liefert seinen neuen Stick mit integrierter Software aus. D.h. der User ist in der Lage Fernsehprogramme, sowie verschiedene Zusatzfunktionen wie einen Videorekorder, Radio, Timeshifting und das Speichern von Videos in verschiedenen Formaten zu nutzen, ohne vorher eine lästige Softwareinstallation durchführen zu müssen. Für affine PC-User ist eine Softwareinstallation natürlich keine große Sache, aber gerade für Menschen die nicht sonderlich viel Zeit am heimischen PC verbringen und insbesondere für Rentner und Kinder ist dieser Umstand manchmal Grund dafür gewisse Technologien gar nicht erst zu nutzen. Des Weiteren kann man den Stick problemlos überall mit hinnehmen und ihn an jedem beliebigen Gerät direkt nutzen. Angeschlossen wird der Stick wie üblich über eine USB-Schnittstelle und wird somit automatisch erkannt. Die Software ist ausgelegt für Windows XP und Windows Vista und soll laut Hersteller eine 1,3 GHz CPU (Pentium M) benötigen. Damit dürfte der Betrieb auf den handelsüblichen Netbooks kein Problem darstellen.
Duke Nukem doch nicht tot?
Die Nachricht traf Spielefans letzte Woche wie ein Schlag ins Gesicht. Die Kult-Softwareschmiede 3D-Realms macht dicht und stampft das mittlerweile seit 12 Jahren auf sich warten lassende Projekt „Duke Nukem Forever“ ein. Über die Zeit hinweg wurde das Spiel mehr oder weniger zur Lachnummer und nur noch wenige eingefleischte Fans glaubten wirklich an das Release der Fortsetzung des Klassikers „Duke Nukem 3D“. Der kultige Actionheld Duke Nukem sorgte damals für einen noch nicht dagewesenen Hype im Bereich der 3D-Spieleszene und bescherte einigen Zockern massenhaft spaßige Spielstunden. In gewisser Weise war das Spiel damals auch eine Art Vorreiter für das LAN-Gaming, denn der integrierte Multiplayer Modus lief für damalige Verhältnisse wirklich gut und bot dementsprechend spannende und abwechslungsreiche Deathmatches.
Doch zurück zur Gegenwart: Der mehrfache Wechsel der Spieleentwickler auf moderne Grafikengines und der damit verbundenen zeitlichen Probleme brach dem Projekt bis heute das Genick und verhinderte wieder und wieder eine zeitgemäße Veröffentlichung. Letzte Woche kam dann was kommen musste: Das Ende von 3D-Realms und damit auch das Ende der Hoffnung auf die Fortsetzung … doch welch „unerwartete“ News diese Woche das Licht der Welt erblickte bringt die einen zum Hoffen und die anderen zum Lachen. Laut einigen Spielentwicklern der Softwareschmiede sei das letzte Wort noch nicht gesprochen und ein Release doch noch denkbar. Prompt wurden auch brühwarme Screenshots und ein nettes Ingame Video veröffentlicht um die Fanbase doch wieder heiß zu machen. Gerüchten zufolge soll der Publisher „Take-Two“ interessiert an dem nicht abgeschlossenen Projekt sein! Was man von dieser Nachricht halten soll muss jeder für sich selbst entscheiden, eins ist jedoch klar: weitere 12 Jahre wird diese „Werbekampagne“ nicht überstehen
BlizzCon 2009 Tickets bald erhältlich
Blizzard kündigte heute auf seiner offiziellen BlizzCon Homepage an, dass die Tickets für die diesjährige amerikanische BlizzCon ab dem 16. Mai erhältlich sein werden. Das diesjährige Megaevent, wie man es mittlerweile wohl nennen muss, findet in Kalifornien, genauer gesagt in Anaheim statt und wird am 21. und 22. August Liebhaber des weltweit erfolgreichsten MMORPGS erfreuen. Weniger erfreulich sind hingegen die Einkaufspreise der Tickets, die sich auf 125$ belaufen. Nichtsdestotrotz kann man davon ausgehen, dass das Event mehr als prall gefüllt sein wird, denn Blizzard wird den Fans wie auch schon in den vergangenen Jahren einiges zu bieten haben. Mit einigen Top-Titeln wie Diablo3 und Starcraft2 in den Startlöchern dürfte für genügend präsentierbares Material gesorgt sein. Etwas schade hingegen klingt die Nachricht, dass erstmals ein Pay-per-View Online-Stream angeboten wird. Wie teuer dieser sein wird wurde jedoch noch nicht gesagt. Die letzte BlizzCon konnte ich noch in einem gratis Stream verfolgen und durfte in den Genuss von spannenden WoW 3on3 Arena Matches sowie einem „fast“ Kil´Jaeden Kill von Nihilum kommen. Des Weiteren gab es spektakuläre Warcraft3 Matches und die gesamte Messe war gespickt mit neuen Trailern und Informationen zu den erscheinenden Titeln. Ein Vorteil wird der kostenpflichtige Stream haben, denn Blizzard kündigte an, die den Messebesuchern zustehenden Wow Ingame Reviews (kleine Belohnungen, die man im Spiel aktivieren kann) auch den Stream Abonnenten zukommen zu lassen. Das ist in meinen Augen aber auch das Mindeste Ob man einen Interkontinentalflug plus ein 125$ Ticket auf sich nehmen möchte sei einmal dahingestellt, ein Erlebnis der ganz besonderen Art wird die BlizzCon 2009 in jedem Fall!



