Force Feedback Weste und Helm von TNG

Dezember 17, 2008 by · Leave a Comment
Filed under: Hardware 

Da ich neulich über den NIA berichtet habe möchte ich einen kurzen Bericht über zwei relativ frische Force-Feedback Geräte berichten. Die Weste mit dem Namen 3rd Space wurde schon letztes Jahr veröffentlicht und dient dazu Geschosseinschläge auf dem Körper zu simulieren. So soll dieses Gerät dazu beitragen den Realismus von First Person Shootern bedeutend zu steigern. Verkauft wurde sie erstmals Ende letzten Jahres und war unter anderem in einem Bundle mit Call of Duty 2 zu erwerben. Die Weste simuliert Einschüsse von vorne und auch von hinten an verschiedenen Positionen des Torsos und soll somit ein äußerst realistisches Gefühl vermitteln können. Auch noch erwähnenswert: TN-Games hat eine API zur Verfügung gestellt, so dass man die Features des Produkts auch in eigene Software (sofern man in der Lage ist etwas Derartiges zu programmieren) einbauen kann.
Jetzt stellte TNG erstmals das neueste Gerät im Sortiment vor: den HTX-Helmet. Dieser Helm ist im Grunde die Ergänzung zu der oben angesprochenen Weste und ist in der Lage Kopfschüsse am eigenen Leib spürbar zu machen. Das klingt jetzt vielleicht nicht unbedingt verlockend aber es besteht kein Grund zur Sorge, denn TNG versichert, dass die Technologie komplett ungefährlich für den Spieler sei und ausschließlich den Realismus erhöhe. Technisch dürfte dies wie auch bei der Weste über einen Kompressor und pneumatische Zellen realisiert werden. Ich selbst bin leider noch nicht im Besitz einer dieser Geräte und kann somit keine persönlichen Statements abgeben. Sollte der Test des Helms jedoch gut ausfallen bin ich potenziell nicht abgeneigt mir die Geräte zu beschaffen und der Virtual Reality einen Schritt näher zu kommen. Action im Wohnzimmer inklusive!

Trend weg von DRM?

Dezember 15, 2008 by · Leave a Comment
Filed under: Software 

Das Digital Rights Management, welches sich unter anderem durch Sicherheitscode Abfragen oder Online Registrierungen definiert, war schon immer ein heikles Thema für Spieleentwickler.
Einerseits scheint die Argumentation logisch, das DRM dazu führt die Verkaufszahlen stabil zu halten, denn das simple Kopieren von Software wird dadurch unterbunden. Gerade die Online-Registrierung bei neuen Spielen führt dazu, dass man ausschließlich mit der originalen Software in der Lage ist das jeweilige Spiel zu spielen.
Auf der anderen Seite steht die Unzufriedenheit derjenigen, die sich das Spiel legal erwerben. Diese werden nämlich dazu gezwungen lästige Sicherheitsabfragen und Online-Registrierungen über sich ergehen zu lassen. Dies führt teilweise so weit, dass Leute sogar abgeschreckt sind solche Spiele zu kaufen bzw. zu installieren, wie es in einigen Foren über den neuen Shooter Farcry2 zu lesen ist.
Wie jetzt bekannt wurde hat UbiSoft für die Neuauflage des Spieleklassikers „Prince of Persia“ auf eine DRM Komponente verzichtet. Im Ubisoft Forum ist zu lesen, dass man testen wolle, inwiefern sich diese Maßnahme letztendlich auf die Verkaufszahlen auswirkt.
Ich persönlich bin auf die Verkaufszahlen gespannt und werde diese im Auge behalten und selbstverständlich berichten. Eins ist jedoch klar: Ubisoft hat sich damit verbale Angriffe von erbosten Gamern erspart.

PC Bedienung durch Gedankensteuerung von OCZ

Dezember 15, 2008 by · Leave a Comment
Filed under: Hardware 

Ist eine PC Bedienung ohne lästige Peripheriegeräte wie die herkömmliche Computermaus möglich? OCZ liefert die Antwort: Ja!
So ungewöhnlich wie auch erstaunlich ist der NIA, der Neural Impulse Actuator, den OCZ Technology schon vor einiger Zeit präsentierte. Der NIA ist ein Eingabegerät, welches die Bedienung des Computers per Gedankensteuerung neu definieren soll und ist allein durch menschliche Gehirnwellen in der Lage den Cursor auf eurem PC zu bewegen.
Etwas lästig werden die Konfiguration und die Kalibrierung des Gerätes auf alle Fälle. Der umfangreiche Treiber, welcher wohl die größere Innovation an dem NIA als die technische Komponente ist, lässt sich ohne ein paar Stunden zu investieren definitiv nicht so konfigurieren, dass es effizient nutzbar ist. Parameter wie z.B. Druckintensivität oder Befehlsverzögerung lassen sich hierbei detailliert einstellen. Macht man dies, ist es jedoch erstaunlich wie hoch die Präzision des Gerätes tatsächlich ist. Die für die Steuerung nötigen Befehlsfolgen lassen sich dann durch die gespeicherten Befehlsmuster abrufen. In meinem Blogroll befindet sich ein Tutorial, welches eine Optimierung für den täglichen Hausgebrauch präsentiert. Denn Stromwellen und andere Störsignale können den NIA beeinflussen!
Das Gerät bietet des Weiteren die Möglichkeit viele verschieden Profile für die jeweiligen Anwendungsbereiche und Benutzer anzulegen und sogar zu ex- bzw. importieren. So ist eine Einstellung für den Benutzer ausreichend um sein Gerät überall flexibel einsetzen zu können.
Eins bleibt am Ende festzuhalten. Momentan wird der NIA die Maus noch nicht vollständig ersetzen können, jedoch bereits heutzutage sinnvoll ergänzen. Wer Spaß an technischen Neuerungen hat und gerne etwas rumexperimentiert findet hier definitiv eine Technologie die mehr als nur beeindruckend und absolut spannend ist. Wer wissen möchte wie das Gerät aussieht findet im Blogroll auch noch den Link zum NIA mit einigen Bildern.

ATI XGP – Satte Grafikleistung für Notebooks

Dezember 12, 2008 by · Leave a Comment
Filed under: Hardware 

Das Konzept einer externen Grafikkarte für Notebooks wurde schon vor einiger Zeit in den Raum geworfen. Nun gibt es aber neue, konkretere Informationen zu diesem interessanten Thema.
ATI XGP nennt sich das Konzept und bedeutet „eXternal Graphics Platform“. Zusammen mit FSC (Fujitsu-Siemens-Computer) bastelt ATI schon seit einiger Zeit an einer praktischen und brauchbaren Lösung des Grafikperformance Verfalls in Notebooks. Veröffentlicht wurde nun eine externe Grafikkarte in einer Box, ähnlich wie bei einer USB Festplatte. Wer jetzt auf den Gedanken kommt, man könne diese einfach über den USB Slot an sein aktuelles Notebook anschließen irrt sich natürlich. Die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstelle reicht dafür einfach nicht aus. Es wird also an einem neuen Anschluss gearbeitet. Laut Aussagen soll dieser standardisiert werden und dementsprechend auch anderen Herstellern die Möglichkeit bieten diese Technik zu verwenden. Über die zusätzliche Last für den Akku braucht man sich keine Gedanken machen, denn die Stromversorgung für die XGP wird über ein externes Netzteil realisiert. Angeblich sollen die ersten Modelle bereits im Dezember erscheinen und werden laut Aussagen einigermaßen erschwinglich sein. Vermutlich wird es diese jedoch anfangs nur in Bundles geben, denn der benötigte Anschluss ist bei aktuellen Notebooks ja noch nicht vorhanden.
Wir können also gespannt sein wie die ersten Ausläufer aussehen werden und welche Performance sie bieten. Eines ist jedoch klar, wenn das Konzept aufgeht sind die Zeiten vorbei in denen man zeitgemäße Performance nur per Desktop PC oder einem High End Notebook bekommt. Das Notebook läuft dem ursprünglichen Desktop PC also weiterhin nach und nach den Rang ab.

GTA 4 – Release der PC-Version

Dezember 12, 2008 by · Leave a Comment
Filed under: Software 

Nachdem das Kultspiel mit dem vierten Teil und Nachfolger des wie eine Bombe eingeschlagenen „GTA San Andreas“ schon für Playstation3 und XBox360 auf sich hören gemacht hat, gibt es nun endlich die Erlösung für alle PC-Gamer. 6-Monate nach dem First-Release wurde dies aber auch allerhöchste Zeit! Und eins sei versprochen: Das Spiel hält wieder einmal was es verspricht. Knallharte Straßenaction, mit schwarzem Humor gespickte Cutscenes und einen Soundtrack den nur Rockstar Games aus dem Hut zu zaubern vermag. Viele mögen sich nun denken „Das ist ja nichts neues“ und Unrecht haben Sie damit nicht. Wer jedoch glaubt GTA 4 ist ein billiger Abklatsch der Vorgänger hat sich geschnitten. Noch nie war es möglich sich in einer derart realistischen Welt zu bewegen. Die Fahrphysik der nutzbaren Vehikel (und das sind wieder einmal nicht wenige) hat sich extrem verbessert, die Explosionen wirken als wäre man live dabei und die Schatten- und Lichteffekte sind einfach nur atemberaubend. Hinzu kommen nicht lineare Handlungsstränge innerhalb der Missionen. So ist es in GTA 4 entscheidend ob man dem Hintermann eines auszuschaltenden Rivalen eine Kugel in den Kopf jagt oder ihn einfach ziehen lässt damit er anschließend diesem per Handy eine Warnung übermittelt.
Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Trotz der in meinen Augen gelungenen Umsetzung gibt es auch einige Probleme und zwar hauptsächlich auf technischer Ebene. Wirft man einen Blick in die offiziellen Rockstar Foren wird man schnell auf erboste Gamer aufmerksam, die von ihren Problemen mit ATI-Grafikkarten berichten. Wie auch immer so etwas passieren konnte, das Game steht in den Läden und ist technisch anscheinend nicht fertiggestellt. Man sollte meinen, dass eine Firma wie Rockstar Games, die sich noch 6 Monate Zeit lässt für eine Umsetzung dieses auch mit unterschiedlichsten Soft- und Hardwarekombinationen auf Biegen und Brechen testet. Aber anscheinend blieben diese Tests aus oder wurden unsauber durchgeführt. Aber keine Sorge, hier gibt es Entwarnung von allen Seiten. So hat Nvidia bereits einen Treiber mit Performanceoptimierungen für das Game released und auch ATI hat ein Treiberupdate für den Dezember angekündigt. Des Weiteren ist der GTA-Patch auch schon in der Microsoft Qualitätssicherung angekommen!
Alles in allem kann man also getrost zugreifen und endlich in die Rolle des nach Rache sühnenden Serben Niko Bellic schlüpfen, um mithilfe seines Cousins Roman in Liberty City aufzuräumen!

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